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  • 03. März 2004, noch kein Kommentar

New Paltz Der Bürgermeister des 6.000 Einwohner zählenden Städtchens New Paltz (Bundesstaat New York), Jason West, muss vor Gericht, weil er 19 schwule und lesbische Pärchen getraut hatte. Der Bezirksstaatsanwalt klagte ihn an, "Ehen ohne Lizenz" geschlossen zu haben, ein Vergehen, das mit einer Geldstrafe von bis zu 500 Dollar und Gefängnis bis zu einem Jahr geahndet wird. Der 26-jährige Grüne West will dennoch weitere Homo-Paare trauen. Währenddessen hat der demokratische Justizsenator des Staates New York, Eliot Spitzer, in einem Interview erklärt, er hätte nicht gegen die Homo-Ehen in New Paltz angekämpft, da das "ein Fall ist, den der Staat nicht gewinnen kann." Er fügte an: "Ich habe kein Problem mit der Homo-Ehe. Ich denke, die Gesetze haben sich soweit bewegt, dass die Menschen jetzt gleichgeschlechtliche Hochzeiten tolerieren würden." Er hat eine Untersuchung veranlasst, ob die Staatsverfassung nicht jetzt schon die Homo-Ehe zulasse. New Yorks Gouverneur George Pataki, ein Republikaner, erklärte dagegen, dass die Gesetze des Staates nur die Ehe zwischen Mann und Frau erlaubten. (dk)