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- 27. Juni 2007 1 Min.
London (queer.de) - Der islamische Hassprediger Abu Hamza will sich nicht mehr von einem Pfleger behandeln lassen, nachdem er erfahren hat, dass dieser schwul ist. Die Pflegekraft mit dem Nicknamen Queenie hat dem zu einer siebenjährigen Haftstrafe Verurteilten bereits zwei Jahre lang beim Waschen und Anziehen geholfen.
Das meldet der "Daily Mirror". Nach Angaben der Zeitung wundern sich die Wächter des Belmarsh-Gefängnisses, dass der Gefangene das Offensichtliche bislang noch nicht bemerkt hat, da Queenie eine "schwule Stimme habe". Jetzt hat sich der Geistliche beschwert, dass er von jemandem behandelt werde, der gegen seine Religion verstoße. Queenie ist sauer: "Es zeigt, wie wenig Respekt Hamza gegenüber anderen hat. Ich habe ihn gewaschen, angezogen, seine Zähne geputzt, seine Fußnägel geschnitten und seinen Bart geschnitten."
Der in Ägypten geborene Hamza, der wegen Mordaufrufen und rassistischen Hasstiraden verurteilt wurde, braucht die Hilfe des Pflegers wegen seiner körperlichen Einschränkungen. Er kann nur auf einem Auge sehen und hat eine Hand verloren. (cw)














