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- 29. Juni 2007 1 Min.
Bangkok (queer.de) - Mehr als 100 Schwulen-, Lesben- und Transgendergruppen aus 26 Staaten im asiatisch-pazifischen Raum haben sich einer Kampagne gegen die Novotel-Hotelgruppe angeschlossen. Anlass der Boykottaktion ist ein Diskriminierungsfall im Novotel am Siam Square in Bangkok. Dort wurde dem Ladyboy Sutthirat Simsiriwong der Einlass in den hoteleigenen Club "Concept CM2" verwehrt.
"Wir wollen nur, dass alle Menschen gleich behandelt werden, unabhängig von ihrer sexuellen Identität", erklärte Nokorn Arthit vom Verein "Bangkok Rainbow", der den Boykott initiiert hat. Die Organisation stellt Unterstützern einen "Novotel – No Homosexual"-Banner für ihre Webseiten zur Verfügung.
Sutthirat Simsiriwong, der als Manager für eine französische Kosmetikfirma arbeitet, betrat den Novotel-Club am vergangenen Freitag, wurde jedoch vom Sicherheitspersonal zurückgewiesen, weil ihn sein Personalausweis als Mann ausgab.
Das Novotel am Siam Square wies den Vorwurf der Diskriminierung zurück. In einer Erklärung hieß es, der Einlass sei "aus Sicherheitsgründen" verweigert worden, weil die Erscheinung des Gastes nicht mit den Informationen auf seinem Ausweis übereingestimmt habe. (mize)
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