https://queer.de/?7166
- 04. Juli 2007 2 Min.
Medford (queer.de) - Ein angesehener amerikanischer Homo-Aktivist hat bekannt gegeben, dass er jetzt heterosexuell ist und Schwulsein als "Lüge" ansehe. Michael Glatze sagte im christlich-konservativen Mediendienst "WorldNetDaily", dass er wegen seiner schweren Jugend schwul geworden sei. Er hatte im Teenager-Alter beide Elternteile verloren. "Es hat fast 16 Jahre gebraucht, um herauszufinden, dass Homosexualität nicht tugendhaft ist", erklärte er jetzt.
"Homosexualität hat mein Leben mit einer Lüge nach der anderen belastet. Das ganze wurde von landesweiten Medien, die auf Kinder abzielen, noch verschlimmert", so Glatze. Weil er tief unglücklich gewesen sei, habe er sich an Gott gewandt – und sei so wieder auf den "rechten Weg" gekommen. Er werde zwar immer noch von homosexuellen Gefühlen heimgesucht, "wisse" aber nun, dass Schwulsein nur eine "Mischung aus Begierde und Pornografie" sei.
Glatze kritisierte in seinen "Coming out"-Bekenntnissen gleichzeitig die EU scharf: "In europäischen Ländern gilt Homosexualität schon als so normal, dass Schüler 'schwule' Kinderbücher in öffentlichen Schulen lesen müssen", beklagt er. Er gratuliert Polen dafür, "dass das Land tapfer versucht, die Indoktrination von Kindern durch die Europäische Union aufzuhalten".
Glatze hatte einst die Gruppe "Young Gay America" gegründet und für sein Engagement mehrere Preise erhalten. Er drehte unter anderem eine Dokumentation über Selbstmorde von jungen Schwulen. (dk)
Links zum Thema:
» How a 'gay rights' leader became straight (Text von Michael Glatze)
Mehr zum Thema:
» Die Schwulenheiler greifen an (queer.de vom 29.07.04)















Von mir aus kann er gerne seine heterosexuellen Gefühle entdecken - soll's ja ebenso geben wie Heteros, die eben ihre schwulen/lesbischen Gefühle entdecken. :-)
Aber mit dieser miesen Propaganda sollte er sich mal zurückhalten.