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  • 09. Juli 2007 17 1 Min.

Köln (queer.de) – Die umstrittenen Reggae-Sänger Sizzla und Beenie Man sind am Wochenende beim Summerjam-Festival vor 20.000 Menschen in Köln aufgetreten. Vor zwei Jahren hatten die Veranstalter den bereits gebuchten Sizzla noch ausgeladen, weil er wiederholt die Ermordung von Schwulen und Lesben propagiert hatte. Erst vor wenigen Wochen hat er sich aber gemeinsam mit Beenie Man schriftlich dazu verpflichtet, nicht mehr zur Gewalt gegen Homosexuelle aufzurufen (queer.de berichtete). Beide dürfen auch ihre Lieder mit schwulenfeindlichen Texten nicht mehr singen. In einem populären Song von Sizzla heißt es beispielsweise: "Verbrennt die Männer, die Sex mit Männern haben". (dk)

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#1 MichaelAnonym
  • 09.07.2007, 15:02h
  • Jaja, wenn's ums Geld geht, verleugnet man auch seine Gesinnung! Aber die werden wohl nachdem sie jahrelang schwulenfeindlich waren sicher nicht von heute auf morgen ihre Gesinnung ändern....

    Das ist doch absolut durchschaubar, dass die das nur fürs Geld machen. Sobald die zuhause sind, wird weiter zur Ausrottung aller Schwulen aufgerufen...
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#2 SvenAnonym
  • 09.07.2007, 16:44h
  • Na, wenn die für Umsonst auftreten und ordentlich Geld für schwule Projekte in ihrem Heimatland spenden, könnte man ihnen glauben.
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#3 SaschaAnonym
  • 09.07.2007, 20:23h
  • @Sven:

    Eben das tun sie ganz sicher nicht. Diese Leute sind wesentlich mitverantwortlich für die gewalttätige Hatz auf Homosexuelle in ihrem Heimatland und haben ihre Menschen verachtende Propaganda jahrelang in alle Welt getragen.

    Und das soll jetzt mit der Unterzeichnung irgendeiner schriftlichen Erklärung alles vergessen und ungeschehen sein???

    Mörder und solche, die zu Mord aufrufen, gehören hinter Gitter, und wenn sie ihre angemessene (bei Hassverbrechen sollte gelten: besonders harte!) Strafe abgesessen haben und echte Reue zeigen, dann - aber wirklich nur dann - könnte man darüber nachdenken, sie wieder auftreten zu lassen.

    Es sollte sich mal jemand erlauben, in vergleichbarer Weise jahrelang gegen Juden zu hetzen - der würde (zum Glück!!!) wohl nirgendwo in der westlichen Welt (und schon gar nicht in Deutschland) mehr in Szene setzen dürfen!

    Einmal mehr zeigt sich aber, dass Homo-Rechte im Zweifelsfall immer nur von nachrangiger Bedeutung sind und nur allzu gern irgendwelchen anderen Interessen geopfert werden.

    Dass diese Typen überhaupt noch in irgendeinem Lande, das sich "demokratischer Rechtsstaat" nennt auftreten dürfen, ist ein Skandal erster Güte, aber zugleich bezeichnend für den Zustand unserer Gesellschaft und ihrer(angeblich) demokratischen Institutionen.
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