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New York Im Kampf um die Homo-Ehe in den USA gibt es neue Entwicklungen. In New York wollen Lesben und Schwule am Donnerstag vor dem Büro von Bürgermeister Bloomberg protestieren. Der hatte sich dagegen ausgesprochen, die Standesämter der Stadt für lesbische und schwule Paare zu öffnen. Der Bürgermeister von New Paltz vor den Toren New Yorks verteidigte sich derweil am Mittwoch vor Gericht für die Öffnung seines Standesamtes und bekannte sich unschuldig zu der Anklage, in 19 Fällen das Recht des Staates gebrochen zu haben. Er werde weiterhin Ehescheine für Homo-Paare ausstellen, sagte der 26-jährige Bürgermeister Jason West. Im Bundesstaat New York wird derweil eine zweite Stadt die Ehe für Lesben und Schwule öffnen: der schwule Bürgermeister von Nyack, John Shield, kündigte am Mittwoch eine entsprechende Maßnahme an. Der Generalstaatsanwalt von New York, Eliot Spitzer, sagte am gleichen Tag, der Staat werde Ehescheine von lesbischen und schwulen Paaren aus anderen Bundesstaaten rechtlich anerkennen, sagte aber gleichzeitig, New Yorker Beamte sollten die Scheine nicht ausstellen. Bei der ersten Sitzung eines Senatskomitees, das die geplante Verfassungsänderung zum angeblichen Schutz der Ehe diskutiert, sagte der republikanische Abgeordnete Bill Frist, man müsse gegen die Homo-Ehe vorgehen, denn aus der Öffnung der Ehe in San Francisco werde sich ein "Lauffeuer entfachen". Andere Abgeordnete sprachen von einem Kampf gegen "aktivistische Richter". Die Demokraten, im Senat in der Minderheit, sprachen sich gegen die Verfassungsänderung aus. In Chicago sprach sich die Stadt derweil nach langer Diskussion gegen eine Öffnung der Standesämter aus, in Los Anegeles wurde eine Entscheidung in der Sache vertagt. Der Stadtrat beschloss jedoch eine offizielle Missbilligung der von US-Präsident George W. Bush ins Spiel gebrachten Verfassungsänderung, just an einem Tag, als Bush offiziell in der Stadt zu Gast war. (nb)



#1 GerdAnonym
  • 05.03.2004, 12:37h
  • In den USA, in denen ich auch einige gute homosexuelle Freunde habe, ist ein sehr entscheidender Wahlkampf angebrochen. Mit allen Mitteln sollten wir uns auch hier in Deutschland dafür stark machen, dass Bush abgewählt wird. Bush ist sowieso nicht gut für Europa -ganz unabhängig von dem Thema "homosexuelle Rechte".

    Eine Verfassungsänderung auf Bundesebene, die die Republikaner anstreben, muss von uns bekämpft werden. Während jetzt Schweden nach Belgien und den Niederlanden die Ehe öffnet, ist die Entscheidung in den USA offen. Es liegt auch an uns, inwiefern wir uns engagieren, ob die Rechte für homosexuelle Paare weltweit gestärkt werden.

    Und für uns hier in Deutschland heisst dies, dass wir gegen Bush Stellung beziehen müssen, damit Kerry der auch in homosexuellen Rechten etwas liberaler eingestellt ist, den Wahlsieg davon trägt.

    Es ist derselbe Wahlkampf, wie hier bei den letzten Bundestagswahlen; nur in den USA tobt der Kampf um die Anerkennung homosexueller Rechte noch viel heftiger.

    Ein Freund von mir aus den USA meinte, seit letztem Jahr sei das Thema "Homosexualität" dermassen auf die Tagesordnung gerutscht, dass dies überall selbst in der Mall von Passanten beredet wird.

    Daher gilt hier für uns die Devise, "gegen Bush" und Druck auf die katholische Kirche, damit diese sich innerkirchlich erneuert. Religionsgemeinschaften spielen gerade in den USA eine erhebliche Rolle und daher müssen wir verstärkt auch hier innerkirchliche Änderungen bewirken.

    Wer in München und Umland wohnt, sollte daher nach Altötting zum CSD fahren. CSD in den Grosstädten haben zwar auch ihre Berechtigungen, aber in ländlicher Region bewirken sie viel mehr...

    Und jeden Menschen, den Ihr kennt, sagt "Bush is shit".
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