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- 11. Juli 2007 1 Min.
Washington (queer.de) - Einer der lautstärksten Kritiker von Homo-Rechten musste gestern in Washington zugeben, dass er einen Begleitservice "zur Erfüllung sexueller Fantasien" nutzte. Der republikanische Senator David Vitter aus Louisiana hat gesagt, er habe eine "sehr ernsthafte Sünde" begangen – er machte aber keine Angaben dazu, um welche "Sünde" es sich dabei hanelte. Er werde aber Buße tun und habe sich bereits bei seiner Frau und Gott für sein Verhalten entschuldigt.
Nach Angaben von "ABC News" soll Larry Flynt ("Hustler") bei dem Geständnis seine Hände im Spiel gehabt haben. Der Verleger hatte erst im Juni eine Anzeige in der "Washington Post" aufgegeben, in der er eine Millionen Dollar für die Aufdeckung von Sex-Skandalen konservativer Kongress-Abgeordneter geboten hat. Damit wollte Flynt auf die Doppelzüngigkeit mancher Politiker aufmerksam machen.
Der verheiratete Vitter ist Vater von vier Kindern und profilierte sich im Wahlkampf gern als moralischer Saubermann. Er gilt als einer der schärfsten Kritiker der Homo-Ehe. In einem Leserbrief an die Zeitung "Times-Picayune" schrieb er noch vor kurzem: "Ich bin einer Konservativer, der dagegen ist, dass die Ehe radikal neu definiert wird. Denn die Ehe ist die wichtigste soziale Institution in der Geschichte der Menschheit". (dk)













Das war doch immer und überall so: wer am lautesten dagegen wettert, hat am meisten zu verheimlichen und hat ernste Probleme mit sich selbst!