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- 14. Juli 2007 1 Min.
Berlin (queer.de) - Der schwule Pornoproduzent und -darsteller Michael Lucas wirft Sextouristen in muslimischen Ländern vor, die Homophobie dieser Gesellschaften zu übersehen. "Diese europäischen Schwulen bilden sich ein, diese Länder seien zu einem bestimmten Grad schwulenfreundlich, weil sie sich dort ficken lassen können. Wenn jemand damit zufrieden ist, sich wie eine Ziege benutzen zu lassen, finde ich das bemitleidenswert", sagte Lucas gegenüber der linken Wochenzeitung "Jungle World".
Lucas habe selbst Ägypten, Marokko, die Vereinigten Arabischen Emirate, Jordanien und die Türkei bereist und wisse, worüber er rede. "Die Männer, die in diese Länder fahren, um sich ficken zu lassen, profitieren davon, dass die Männer dort daran gehindert werden, heterosexuellen Sex zu haben, bevor sie verheiratet sind. Damit würden sie ihr Leben aufs Spiel setzen." Die Sextouristen dagegen würden nur verachtet, wenn sie die Frauenrolle spielen.
Michael Lucas Entertainment gehört zu den weltweit größten schwulen Porno-Unternehmen. Der 1972 in Moskau geborene Produzent ist auch vor der Kamera zu sehen. Eine Zeitlang lebte er in Deutschland. (cw)
Links zum Thema:
» Das Interview in der Jungle World
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"Die Männer, die in diese Länder fahren, um sich ficken zu lassen, profitieren davon, dass die Männer dort daran gehindert werden, heterosexuellen Sex zu haben, bevor sie verheiratet sind. Damit würden sie ihr Leben aufs Spiel setzen."
häh? aber homosexueller sex ist in der toleranten islamischen gesellschaft anerkannt und voll supi, oder wie? kann mir einer diesen artikel bitte erklären? ist sicher alles ganz einfach, oder?