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  • 19. Juli 2007 32 1 Min.

Bielefeld (queer.de) - Der CSD Bielefeld verlangt laut Preisaushang für die Abschlussparty nach der Parade einen höheren Eintritt von Heteros als von Schwulen und Lesben. Auf seiner Website führt der Veranstalter, die A€ids-Hilfe Bielefeld, folgende Preisabstufungen an: "23.00 h Disco (Eintritt: 6,00 €, erm. 5,00 €, Heteros: 7,00 €)". Nach Bekanntgabe dieses Hetero-Solidaritätszuschlages entschloss sich der größte Gayromeo-Userclub für Ostwestfalen-Lippe, nicht mehr für den CSD zu werben.

CSD-Sprecher: "Politischer Gag"

Ein Sprecher der Aids-Hilfe Bielefeld sagte heute gegenüber queer.de, die Aktion sei ein "politischer Gag". Sie solle Heterosexuelle zum Nachdenken anregen, wenn sie an der Abendkasse ein "Coming-out als Hetero" erlebten. Der Aufschlag sei auch unter den Organisatoren umstritten gewesen. Es habe bereits "mehrere empörte Anrufe" gegeben. Natürlich werde aber niemand an der Kasse wegen seiner sexuellen Orientierung benachteiligt.

Der CSD Bielefeld findet am 18. August statt. (dk)

-w-

#1 SvenAnonym
  • 19.07.2007, 16:43h
  • Das ist doch super!
    Vorallem 1 € können Heteros ja wirklich locker abdrücken.
    Bei der Verpartnerung sind es ja teilweise 33 € mehr! (siehe queer-Bericht)
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#2 GerdAnonym
  • 19.07.2007, 16:49h
  • Berechnet man die Diskriminierung im Steuerrecht mit, ist ein Euro wirklich nichts......
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#3 IchAnonym
  • 19.07.2007, 17:19h
  • Ein Gag, der in die Hose gegangen und zudem reichlich widersinnig ist: Warum sollte sich jemand "outen", wenn er dann mehr bezahlen muss?

    Man kann nicht gegen Benachteiligung kämpfen und selbst benachteiligen oder schadenfroh hier anmerken, jetzt wären die Heten auch mal dran. Frei nach dem Motto: Mich stört nicht, dass diskriminiert wird, mich stört dass ich diskriminiert werde.

    Ein großes Lob für den genannten GR-Club für eine klare Position gegen jede Form der Diskriminierung.
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