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https://queer.de/?7321
  • 25. Juli 2007 13 1 Min.

Köln (queer.de) - Die Homosexualität eines Ehemannes ist kein Scheidungsgrund, berichtet die Kölner "Monatsschrift für deutsches Recht" (11/2007) unter Berufung auf ein Urteil des Oberlandesgerichts Nürnberg von Ende letzten Jahres. Es läge in diesem Fall – falls nicht weiteren Gründe hinzukämen – keine "schwere Härte" vor, deshalb müsse das Trennungsjahr eingehalten werden. Eine gleichgeschlechtliche Beziehung sei nicht mit der Missachtung der eigenen Ehefrau gleichzusetzen, so das Magazin weiter. In dem zitierten Fall handelte es sich um eine Frau, deren Mann ihr nach 32 Jahren seine Homosexualität gestand. (pm/dk)

-w-

#1 rangerAnonym
  • 25.07.2007, 17:20h
  • Die Überschrift ist nicht ganz zutreffend. Es müsste eigentlich heißen: "Homosexualität ist kein Grund für eine Härtefall-Scheidung" - ist aber wohl nicht knackig genug.
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#2 PeterAnonym
  • 25.07.2007, 17:32h
  • ups....also ich weiß jetzt nicht so wirklich, was ich davon halten soll. Wenn ich mich in die Lage der Ehefrau versetze, dann könnte ich mir vorstellen, daß ich diese Ehe auch nicht mehr "vollziehen" möchte. Er mißachtet sicherlich seine Frau nicht (sonst wäre er ja nicht 32 Jahre mit ihr zusammen), aber er hat ihr ja nicht gestanden, daß er auf SM steht oder Sex an öffentlichen Orten, sondern er hat ihr gestanden, daß er schwul ist. Mag ja sein, daß er weiter zu ihr hält, aber für die Frau sollte es eine Wahlmöglichkeit geben, ob sie diese Ehe noch aufrechterhalten möchte.......
    Oder sehe ich da was zu eng?
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#3 seb1983
  • 25.07.2007, 17:57h
  • @ ranger

    Sehe ich auch so, da hat wohl wieder jemand bei der BILD abgeschrieben....
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