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- 27. Juli 2007 1 Min.
London (queer.de) - Homo-Aktivist Peter Tatchell, der Koordinator der Kampagne "Stop Murder Music”, nannte Behauptungen "absurd", die Reggaestars Buju Banton und Beenie Man hätten sich nicht verpflichtet, das Singen von homophoben Liedern einzustellen.
Auf seiner Website veröffentlichte Tatchell die unterzeichnete Erklärung. Beenie Man, der in seinen Songs zur Ermordung von Schwulen und Lesben aufruft, hat vor kurzem in einem Interview erklärt, er werde nie eine solche Erklärung unterschreiben (queer.de berichtete). Jetzt hat auch das Management von Buju Banton erklärt, der jamaikanische Star hätte nicht auf einen Verzicht von Gewalt-Songs verpflichtet. Bantons Manager sagte gegenüber Radio Jamaica, "Stop Murder Music" verbreite Lügen.
"Diese Dementis sind absurd”, erklärte Tatchell gegenüber dem britischen Online-Portal PinkNews. "Wir sind nicht sicher, ob das in den Medien falls dargestellt wird oder die Vereinbarung widerrufen wird." Er sagte, die Original-Unterschriften lägen vor. Es wird angenommen, dass die Sänger mit diesen widersprüchlichen Aussagen ihre konservative jamaikanische Fanbasis nicht entfremden und gleichzeitig Auftrittsverboten in Europa und Nordamerika entgehen wollen.
Vier erfolgreiche Reggae-Künstler, die in ihren Liedern zur Ermordung von Homosexuellen aufrufen, haben den "Reggae Compassion Act" bislang nicht unterzeichnet. Dabei handelt es sich um Elephant Man, TOK, Bounty Killa and Vybz Kartel. (dk)
Links zum Thema:
» Die unterzeichnete Erklärung















SChluss, aus.
Wenns denen nicht passt, selbst schuld.