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- 02. August 2007 1 Min.
Singapur (queer.de) - Der Stadtstaat Singapur hat eine Ausstellung verboten, die während Indignation, dem zweiwöchige "Gay Pride"-Festival, gezeigt werden sollte. "Kissing" beinhaltet 80 Bilder von angezogenen Männern und Frauen, die sich küssen. Die verantwortliche Behörde begründete das Verbot damit, dass die Ausstellung "den homosexuellen Lebensstil" fördere. Veranstalter Alex Au kritisiert die Entscheidung scharf: "Es ist absurd zu denken, dass sich Schwule und Lesben nicht küssen und dass alleine die Darstellung einer solchen Wirklichkeit subversiv sein soll. Es gibt eine sehr stereotype Darstellung von Homosexuellen als Normabweichler und es ist wichtig, dieses Vorurteil zu korrigieren."
Während des CSDs werden Diskussionsrunden und Vorträge sowie ein Filmfestival abgehalten. Einige der Filme sind allerdings bislang noch nicht von der Zensurbehörde genehmigt worden.
Auf "grobe Unanständigkeit" zwischen zwei Männern stehen derzeit in Singapur bis zu zwei Jahre Haft. (dk)
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