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- 07. August 2007 1 Min.
Teheran (queer.de) - Der Iran hat am Montag eine Zeitung verboten, weil sie ein Interview mit einer Lesbe veröffentlicht hatte. Die Zeitung "Schargh" ("Der Osten") galt als eine der beliebtesten Blätter von gemäßigten Iranern. "Der Hauptgrund für das Verbot war ein Interview mit einer Konterrevolutionärin, die die Unmoral predigt", erklärte Alireza Malekian vom Kulturministerium gegenüber der staatlichen Nachrichtenagentur IRNA.
Schargh hatte am Samstag ein einseitiges Interview mit Saghi Ghahreman, einer in Kanada lebenden Lyrikerin, zum Thema "feminine Sprache" veröffentlicht. Die Zeitung argumentierte, sie habe Ghahreman nur als Lyrikerin interviewt und keine Fragen zu Sexualität gestellt.
Ghahreman betreibt eine Website, in der sie sich mit iranischen schwul-lesbischen Fragen beschäftigt. (dk)















Die islamischen Länder haben die Bevölkerung so fest im Griff,dass es von innen leider zur keiner Revolution kommen wird.
Diese Religion ist Unterdrückung und Faschismus pur.