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- 09. August 2007 1 Min.
Moskau (queer.de) - Russlands Schulen sollen fortan religiöse Prinzipien und moralische Werte lehren anstatt die "Ideologie der Wissenschaft". Das sagte gestern ein Sprecher der russisch-orthodoxen Kirche. Vsevolod Chaplin forderte Lehrer auf, nicht "Schwule und Prostituierte" als Vorbilder darzustellen. "Der wissenschaftliche Blickpunkt darf keine staatliche Ideologie sein", erklärte Chaplin nach Angaben der Nachrichtenagentur AP gegenüber Journalisten. "Diese Ansicht hat noch nie einen Menschen glücklich gemacht und hat die fundamentalen Fragen der menschlichen Existenz nicht beantwortet."
Unglückliche Homos über 40 gesucht
Die Kirche müsse die Federführung in der "Aufklärungsarbeit" übernehmen: "Wir müssen den Schülern einen unglücklichen Homosexuellen über 40 und eine alternde Prostituierte zeigen", so Chaplin. "Ansonsten werden unsere Kinder in 30 Jahren Tiere sein, die vom Kult des Galmurösen und von Ausschweifungen dazu gemacht wurden."
Wissenschaftler und gemäßigte Christen äußerten sich entsetzt über die Ausführungen des Kirchensprechers. "Die Einmischung der Kirche in Regierungsangelegenheiten haben in der russischen Geschichte schon immer negative Auswirkungen gehabt", erklärte der Mediziner Andrej Worobiew, einer der führenden Wissenschaftler. (dk)















aber es geht wohl weniger um die lieben kleinen, als um die übliche religiöse MACHTGEILHEIT !