Hauptmenü Accesskey 1 Hauptinhalt 2 Footer 3 Suche 4 Impressum 8 Kontakt 9 Startseite 0
Neu Presse TV-Tipps Termine
© Queer Communications GmbH
https://queer.de/?7391

Moskau (queer.de) - Russlands Schulen sollen fortan religiöse Prinzipien und moralische Werte lehren anstatt die "Ideologie der Wissenschaft". Das sagte gestern ein Sprecher der russisch-orthodoxen Kirche. Vsevolod Chaplin forderte Lehrer auf, nicht "Schwule und Prostituierte" als Vorbilder darzustellen. "Der wissenschaftliche Blickpunkt darf keine staatliche Ideologie sein", erklärte Chaplin nach Angaben der Nachrichtenagentur AP gegenüber Journalisten. "Diese Ansicht hat noch nie einen Menschen glücklich gemacht und hat die fundamentalen Fragen der menschlichen Existenz nicht beantwortet."

Unglückliche Homos über 40 gesucht

Die Kirche müsse die Federführung in der "Aufklärungsarbeit" übernehmen: "Wir müssen den Schülern einen unglücklichen Homosexuellen über 40 und eine alternde Prostituierte zeigen", so Chaplin. "Ansonsten werden unsere Kinder in 30 Jahren Tiere sein, die vom Kult des Galmurösen und von Ausschweifungen dazu gemacht wurden."

Wissenschaftler und gemäßigte Christen äußerten sich entsetzt über die Ausführungen des Kirchensprechers. "Die Einmischung der Kirche in Regierungsangelegenheiten haben in der russischen Geschichte schon immer negative Auswirkungen gehabt", erklärte der Mediziner Andrej Worobiew, einer der führenden Wissenschaftler. (dk)

-w-

#1 wolfAnonym
  • 09.08.2007, 12:48h
  • die brüder haben wirklich immer noch nichts dazu gelernt !
    aber es geht wohl weniger um die lieben kleinen, als um die übliche religiöse MACHTGEILHEIT !
  • Direktlink »
#2 Franky_EyesAnonym
  • 09.08.2007, 13:00h
  • Hat den die Religion Glücklich gemacht oder fundamentale Fragen beantwortet?

    Mal Allgemein gesehen: In der Geschichte ist mehr Blut vergossen durch Glauben als durch Wissenschaft.
    Es hat angefangen mit der Entwicklung der ersten Glaubenrichtungen wird wird sicher so schnell nicht Enden. Die Kreuzigung Jesus, die Kreuzzüge und aktuell der sogenannte Terrorismus. Alles im Namen des Glauben!
    Selbst mit Hiroshima wurde nicht soviel Leid ererzeugt wie mit dem Glauben!
  • Direktlink »
#3 RabaukeAnonym
  • 09.08.2007, 13:01h
  • @ Wolf

    schönes Statement!!! Dem schließ ich mich an! Gibt´s gar nüscht dran zu rütteln:).
  • Direktlink »