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Kommentare zu:
Hamburg: Hotel schmeißt Schwule raus


#1 lieblingsuliProfil
#2 puschel44Anonym
  • 09.08.2007, 17:15h
  • das ist eine frechheit;um dieses Hotel sollte man(n) einen Bogen machen;aber zum Glück gibt's ja noch einige andere Hotels in HH.
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#3 KämpferAnonym
#4 GayschwabeAnonym
  • 09.08.2007, 18:30h
  • Nach dem AGG ist dies ein Fall von Diskriminierung. So bleibt also den Schwulen Eisenbahnfreunde immer noch der Rechtsweg. Nichtsdestotrotz sollte man sich auch an das Hotel wenden und nachfragen, was es gegen Schwule hat und ob es nichts von dem AGG gehört hat.

    Den Server bei denen vollmüllen ist übrigens strafbar!!! Also Protest zeigen, Kiss in oder ähnliches!!! Ach ja: der LSVD Hamburg sollte auch informiert werden, dass er was dagegen unternimmt.
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#5 rubberbikercgnAnonym
  • 10.08.2007, 00:22h
  • Ich rege an, Protestschreiben nach folgendem Muster zu verschicken:

    Herrn Geschäftsführer
    Udo M. Chistee
    - persönlich! -
    AHC int. Deutschland GmbH
    Schloß Wendorf

    19412 Wendorf

    Verstoß gegen das Allgemeine Gleichstellungsgesetz („Antidiskriminierungsgesetz“)

    Sehr geehrter Herr Chistee,

    ist es wahr, dass in Ihrem Hamburger Haus "Arcadia Hotel Belmondo" schwule Gäste unerwünscht sind?
    Gilt das auch für die anderen Häuser Ihrer Gesellschaft, oder war das eine einmalige Entgleisung der Geschäftsführerin dieses Hauses?

    Wie halten Sie es denn mit Juden und Negern? Ebenfalls unerwünscht?

    Bitte veröffentlichen Sie eine vollständige Liste von Bevölkerungsgruppen, welche Sie nicht als Gäste haben wollen!

    Wir Deutsche haben gelernt und möchten nicht noch einmal vom Geschäfts-„Führer“ einer Organisation österreichischer Herkunft zur Entschwulung, Entjudung und rassischen Reinhaltung angeleitet werden.

    Ich erwarte eine Stellungnahme, eine Bitte um Entschuldigung und eine personelle Konsequenz.

    Mit freundlichen Grüßen

    Kopie an:

    Arcadia Hotel Belmondo
    Spaldingstr. 70
    20097.Hamburg
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#6 FloAnonym
  • 10.08.2007, 12:40h
  • Ein ganz klarer Fall von Diskriminierung aufgrund der sexuellen Orientierung!!

    Das zeigt mal wieder, wie dringend die Aufnahme der Merkmale "sexuelle Identität" und "sexuelle Orientierung" in Art. 3 Grundgesetz ist!
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#7 RabaukeAnonym
  • 10.08.2007, 12:47h
  • Also da hauts mir die Latschen von den Füßen! Eine Frechheit die es so noch nicht gegeben hat. Diese Hotelgruppe hat auf seiner Hompage die Bilder von Falco, dem alten Kaiser etc abgebildet. Ich bin mal gespannt, wann Die den "Führer" in die Bildleiste aufnehmen? In diesem sehr schönen Haus war ich, bei meinen Geschäftsreisen stets gern zu Gast. Das wird sich ändern!
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#8 Jörg GengnagelAnonym
  • 10.08.2007, 22:26h
  • Eine sehr gute Idee mit dem Fax als Protestbrief! Hier noch die Faxnummern:
    GF Christee= 038486-3393828, Hotel Hamburg 040-23650629, Centrale Österreich 00432232-77712. Einfach Brief kopieren und ab gehts Fax!
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#9 St.PaulianerAnonym
  • 11.08.2007, 02:57h
  • Der Artikel hört sich hart an und die Aussage "wir wollen nicht Gay Friendly sein" ist auch unglücklich. Hier kann man durchaus die Frage stellen, welche Bevölkerungsgruppe dann genehm wäre.

    Aber schauen wir uns die Fakten an. Ein Hotel wechselt den Besitzer und vielleicht auch das Konzept. Haben die Eisenbahnfreunde die Räumlichkeiten vielleicht kostenlos bekommen, weil jemand das frühere Management kannte? Wurden vielleicht auch andere Gruppen die Räumlichkeiten gekündigt, wenn der Raum nur gemietet war?

    Das alles geht aus dem Artikel leider nicht hervor. Dazu stellt sich die Frage, ob ein Hotel generell sein Konzept ändern darf, wenn es früher explizit auf den homosexuellen Markt gesetzt hat und jetzt z.B. schwerpunktmässig auf Senioren oder Geschäftsreisende setzt, ohne den Vorwurf zu unterliegen man würde jetzt diskriminieren?
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#10 FloAnonym
  • 11.08.2007, 17:21h
  • @St.Paulianer:

    Im Artikel wurde doch gesagt, dass das Hotel mit der Begründung ausgeladen hat, es wolle jetzt nicht mehr gayfriendly sein!

    Das sagt genug aus!

    Im Übrigen: wenn ich ein Unternehmen übernehme, habe ich im Rahmen der Rechtsfolge auch bereits geschlossene Verträge zu erfüllen, wenn dies möglich ist.
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#11 redforceAnonym
  • 11.08.2007, 19:22h
  • Und selbst wenn man das nicht hätte, bräuchte man beim Rausschmeißen nicht auf die nun aufgekündigte "gay friendliness" verweisen.
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#12 St.PaulianerAnonym
  • 11.08.2007, 21:55h
  • @Flo

    Gay-Friendly ist im Hotelerie-Wesen eine Art Werbestrategie. Man wirbt explizit zum Beispiel über homesexuelle Medien oder Reiseveranstalter mit diesem Prädikat. Allerdings sagt es gar nichts aus, außer das man gerne Umsatz mit Homos macht und dafür Werbung schaltet. Es gibt aber zahlreiche Hotels die zum Beispiel auch mit den CSDs kooperieren, die sich nicht explizit Gay-Friendly bezeichnen und trotzdem keine Probleme mit Homos. Wieso denn auch? Homos haben mehr Geld zu Verfügung, reisen mehr als die Durchschnittsbevölkerung etc. Es wäre kaufmännisch völlig bescheuert auf Homos zu verzichten. Abgesehen davon das wohl gefühlt überdurchschnittlich viele Homos im Tourismus arbeiten.

    Zu einer Vertragssituation. Wo steht, das es einen Vertrag gab? Wenn ich in einen Lokal einen Stammtisch mit dem Gastronomen verabrede, schliesse ich nicht unbedingt einen Vertrag mit Rechten und Pflichten ab. Sondern ich bitte ihn zu einer gewissen Zeit regelmässig einen Tisch freizuhalten. Ich kann den Stammtisch auch mal ausfallen lassen oder der Gastronom kann auch mal eine geschlossene Veranstaltung haben.

    Ich möchte das Hotel absolut nicht in Schutz nehmen, aber hier fehlen mir zuviele Fakten.
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#13 TineAnonym
  • 12.08.2007, 14:35h
  • Wie gut dass ich diesen Artikel noch vor meiner Suche nach Hotels für meinen Hamburg-Trip gelesen habe. Habe soeben eine Mail an die Hotelgruppe geschickt und mich darin unter Angabe des Artikels für ein anderes Hotel entschieden ;-)
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#14 RalliAnonym
  • 12.08.2007, 22:24h
  • Hallo zusammen,
    nun muss ich doch mal eingreifen, als derjenige, der "live" dabei war. Ich betreue die Seite
    www.pinkbahn.de
    und unsere Gruppe wurde "gefeuert".

    Zuerst einmal freut mich die Unterstützung hier auf der Seite. Wir wollen das ganze aber auch nicht zu hoch spielen, denn so richtig klar ist die Situation nicht.

    @St.Paulianer: Du scheinst ja gut Bescheid zu wissen und Interna zu kennen...
    Ja, wir kannten den vorherigen Hotelmanager und JA, es gab einen Vertrag, allerdings einen mündlich geschlossenen. Der ist allerdings genauso rechtsgültig wie ein Stück Papier. Denn seit mehr als 2 Jahren nutzten wir den Raum, nach Absprache mit der Hotelleitung wurde er aber PRIMÄR an zahlende Gruppen vergeben. Es ist vorher auch 2-3 Mal vorgekommen, dass der Raum "kostendeckend" vermietet wurde, dann wurden wir immer nett ins Restaurant gebeten. Kein Problem für niemanden ...

    Dieses Mal aber war der Raum frei und wir durften ihn nicht nutzen, das war neu und relativ deutlich, wenn auch verbal uns gegenüber nicht so geäußert. Auf Nachfrage der GAL wurde dann das Prädikat "Gay-Friendly" nicht mehr gewünscht.

    Ich glaube, der Fall ist klar, aber rechtlich schwierig. Daher blieb uns nur der Rückzug und das Bekanntmachen, und nun soll das Hotel am Rande der Innen-Stadt, umgeben von 2 Schnellstrassen doch sehen, wie es glücklich wird...

    Ich freue mich über jedeN Gay-Menchen, der ein anderes Hotel auswählt.
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#15 St.PaulianerAnonym
  • 13.08.2007, 00:11h
  • @Ralli,

    Du bestätigst genau das, was ich vermutet habe. Der ehemalige Besitzer hat Euch kostenlos einen Raum zu Verfügung gestellt, wenn er diesen nicht benötigt. Jetzt kommt ein neuer Besitzer und macht dieses nicht mehr. Diskriminierung würde ich nur sehen, wenn er z.B. den Raum jetzt an einer Heterogruppe KOSTENLOS vergibt. Wir gesagt, die Aussage "Wir sind nicht mehr Gay-Friendly" ist natürlich so unglücklich und zeigt nicht gerade von Professionalität. Das Ergebnis von so einer Aussage kann man hier dann auch sehen. Habt ihr inzwischen eine Alternative?
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#16 Angelpowers SohnAnonym
  • 14.08.2007, 18:03h
  • @Paulianer: Du belegst nur die Dummheit die leider auch in unseren eigenen Reihen herrscht. Wenn es dem Hotel um die Bezahlung des Raumes gegangen wäre, hätte man Geld verlangen können. Wenn man den Raum gegen geld vermietet hätte auch gut, aber nichts davon ist Tatsache.

    Wenn ein Eigentümerwechsel stattfindet, muß auch der sich an bereits geschlossene Verträhe halten und dabei ist es unrelevant ob es die schwulen oder heterosexuellen Eisenbahner sind!

    Vielleicht solltest du nicht ganz so selbst verleugnerisch alles gutreden wollen. Sicherlich ist hier nicht immer alles Diskriminierung, aber manches eben doch!

    P.S: Die Hotelgruppe kommt aus Österreich, da kann man nur sagen, wehret den Anfängen:-)!
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#17 St.PaulianerAnonym
  • 15.08.2007, 00:29h
  • @Angelpowers Sohn

    Eine Gefälligkeit ist kein Vertrag. Bevor Du über Dummheit andere spekulierst, schau doch einfach mal in ein Buch über Vertragsrecht. Insbesondere der Bereich Vertragsfreiheit ist da sehr interessant.

    Siehe auch

    de.wikipedia.org/wiki/Vertragsfreiheit.


    Wenn ein Vorbesitzer eine Gefälligkeit gegenüber einer anderen Person leistet, muss der Käufer dessen Eigentums dieses nicht auch tun, es sei denn es ist widerum Bestandteils des Kaufvertrages. Was für eine Art Vertrag soll den die Raumüberlassung gewesen sein? Ein Mietvertrag? Mieten ist Gebrauchsüberlassung einer Sache auf Zeit. Das heisst, es muss auch eine Möglichkeiten geben für den Eigentümer diesen Vertrag zu kündigen(z.B. wegen Eigenbedarf). Ich sehe auf keinen Fall hier einen abgeschlossenen Vertrag. Es war defacto eine Gefälligkeit, die der jetzige Eigentümer nicht weiterführen möchte. Punkt. Und bitte keine Österreicher diskriminieren!!!
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#18 FelixAnonym
  • 16.08.2007, 10:10h
  • @St.Paulianer:
    Deine Rechts-Rumkackerei kotzt mich an. Wegen Typen wie dir wird die Community nie einen Zentimeter weiter kommen, weil wir uns dann alle nur noch über Paragraphen unterhalten. Mir ist speiübel.
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#19 St.PaulianerAnonym
  • 16.08.2007, 12:25h
  • @Felix

    Rechtsnormen gelten für alle Bevölkerungsgruppen. Ob schwul, hetero, deutsch, Ausländer etc. Mich kotzen so manche Homos an, die meinen nur weil sie eine andere sexuelle Ausrichtung haben, auch Sonderrechte zu haben. Und wenn die nicht erfüllt werden, gleich nach Diskriminierung schreien.

    Dazu nur ein:

    Willkommen in der Normalität !!!

    Im übrigen gibt es bestimmt auch wirkliche Fälle von Diskriminierung, da kann man gerne schreien und es publizieren. Das hier scheint mir nach der mir bekannten Fakten- und Rechtslage eher nicht der Fall zu sein.
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#20 RodAnonym
  • 16.08.2007, 18:58h
  • @ Felix

    Aber durch deine "sachlichen" und "konstruktiven" Beiträge machen wir Meilenschritte!!! Rechtsnormen gelten in der Tat für Alle und ich gebe St. Paulianer recht, daß es hilfreich wäre alle Fakten zu kennen bevor man sich zu einem vorschnellen Urteil hinreissen lässt.
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#21 SaschaAnonym
  • 21.08.2007, 00:44h
  • Und ein weiterer eindrucksvoller Beweis dafür, dass wir ein viel schärferes, expliziteres Anti-Diskriminierungs-Gesetz brauchen, das JEDE Form der Diskriminierung gerade auch im Alltag unter harte Strafe stellt.

    Außerdem wird deutlich, dass viele Schwule lieber ihren Schwanz einziehen und sich ihrem "Schicksal" in dieser nach wie vor homophoben Gesellschaft fügen (in diesem Fall: eben einfach diesen klaren Akt der Diskriminierung unter den Teppich kehren und ein anderes Hotel suchen...) als aktiv für Veränderung einzutreten. Wenn diese Gesellschaft weiterhin einen Krieg gegen Minderheiten führen will, dann soll sie ihn bekommen!
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#22 HampiAnonym
  • 22.08.2007, 01:18h
  • @Sascha: Ach lieber Sascha,krieg Dich wieder ein, bevor Du Dich als schwulen Krieger selbst persiflizierst...meine Mutter mag Homos auch nicht, aber deswegen kann man sie nicht vor den Richter ziehen, reine Geschmäcker sind NICHT strafbar! Ein Hotel kann gay-friendly sein, ok! Und was machst Du, wenn ein anderes Hotel einen Kleber aufklebt, auf dem steht "STRAIGHT-FRIENDLY?" Du hast Null Chancen dieses Hotel wegen Diskriminierung zu verklagen, denn sonst würde von den Heten auch das Hotel eingeklagt werden auf welchem "gay-friendly klebt!" Mein Gott kapier doch endlich, es gibt Homos die ekeln sich vor Frauen, es gibt Fummeltrinen die ekeln sich vor den schwulen Bären, meine Mutter ekelt sich vor Schwulen, ich ekle mich vor Spinnen, NA UND SO WHAT??
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#23 KonstantinEhemaliges Profil
  • 24.08.2007, 23:59h
  • @ Hampi: Musst Du IMMER WIEDER deine arme alte homophobe MUTTER ins Spiel bringen? Ich glaube kaum, dass deren Meinung hier jemanden interessiert. Aber DU scheinst ein echtes Problem damit zu haben. Sonst würdest du nicht immer wieder damit anfangen. Macht dir wohl sehr zu schaffen, dass sie sich vor ihrem Sohn ekelt, wie?
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#24 DannyAnonym
  • 25.08.2007, 16:42h
  • Wenn Beweise wegen AGG-Verstoß vorliegen, Abmahnung durch RA einleiten mit Unterlassungserklärung und Streitwert auf 50 TEUR festlegen- macht schonmal 1.640 EUR an Anwaltskosten fürs Hotel...

    Und immer feste druff! Absolute Frechheit!!

    Vielleicht hat ja ein schwuler RA Lust, sich mit den Eisenbahnfreunden in Kontakt zu setzen...?
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