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Kommentare zu:
Hamburg: Hotel schmeißt Schwule raus


#11 redforceAnonym
  • 11.08.2007, 19:22h
  • Und selbst wenn man das nicht hätte, bräuchte man beim Rausschmeißen nicht auf die nun aufgekündigte "gay friendliness" verweisen.
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#12 St.PaulianerAnonym
  • 11.08.2007, 21:55h
  • @Flo

    Gay-Friendly ist im Hotelerie-Wesen eine Art Werbestrategie. Man wirbt explizit zum Beispiel über homesexuelle Medien oder Reiseveranstalter mit diesem Prädikat. Allerdings sagt es gar nichts aus, außer das man gerne Umsatz mit Homos macht und dafür Werbung schaltet. Es gibt aber zahlreiche Hotels die zum Beispiel auch mit den CSDs kooperieren, die sich nicht explizit Gay-Friendly bezeichnen und trotzdem keine Probleme mit Homos. Wieso denn auch? Homos haben mehr Geld zu Verfügung, reisen mehr als die Durchschnittsbevölkerung etc. Es wäre kaufmännisch völlig bescheuert auf Homos zu verzichten. Abgesehen davon das wohl gefühlt überdurchschnittlich viele Homos im Tourismus arbeiten.

    Zu einer Vertragssituation. Wo steht, das es einen Vertrag gab? Wenn ich in einen Lokal einen Stammtisch mit dem Gastronomen verabrede, schliesse ich nicht unbedingt einen Vertrag mit Rechten und Pflichten ab. Sondern ich bitte ihn zu einer gewissen Zeit regelmässig einen Tisch freizuhalten. Ich kann den Stammtisch auch mal ausfallen lassen oder der Gastronom kann auch mal eine geschlossene Veranstaltung haben.

    Ich möchte das Hotel absolut nicht in Schutz nehmen, aber hier fehlen mir zuviele Fakten.
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#13 TineAnonym
  • 12.08.2007, 14:35h
  • Wie gut dass ich diesen Artikel noch vor meiner Suche nach Hotels für meinen Hamburg-Trip gelesen habe. Habe soeben eine Mail an die Hotelgruppe geschickt und mich darin unter Angabe des Artikels für ein anderes Hotel entschieden ;-)
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#14 RalliAnonym
  • 12.08.2007, 22:24h
  • Hallo zusammen,
    nun muss ich doch mal eingreifen, als derjenige, der "live" dabei war. Ich betreue die Seite
    www.pinkbahn.de
    und unsere Gruppe wurde "gefeuert".

    Zuerst einmal freut mich die Unterstützung hier auf der Seite. Wir wollen das ganze aber auch nicht zu hoch spielen, denn so richtig klar ist die Situation nicht.

    @St.Paulianer: Du scheinst ja gut Bescheid zu wissen und Interna zu kennen...
    Ja, wir kannten den vorherigen Hotelmanager und JA, es gab einen Vertrag, allerdings einen mündlich geschlossenen. Der ist allerdings genauso rechtsgültig wie ein Stück Papier. Denn seit mehr als 2 Jahren nutzten wir den Raum, nach Absprache mit der Hotelleitung wurde er aber PRIMÄR an zahlende Gruppen vergeben. Es ist vorher auch 2-3 Mal vorgekommen, dass der Raum "kostendeckend" vermietet wurde, dann wurden wir immer nett ins Restaurant gebeten. Kein Problem für niemanden ...

    Dieses Mal aber war der Raum frei und wir durften ihn nicht nutzen, das war neu und relativ deutlich, wenn auch verbal uns gegenüber nicht so geäußert. Auf Nachfrage der GAL wurde dann das Prädikat "Gay-Friendly" nicht mehr gewünscht.

    Ich glaube, der Fall ist klar, aber rechtlich schwierig. Daher blieb uns nur der Rückzug und das Bekanntmachen, und nun soll das Hotel am Rande der Innen-Stadt, umgeben von 2 Schnellstrassen doch sehen, wie es glücklich wird...

    Ich freue mich über jedeN Gay-Menchen, der ein anderes Hotel auswählt.
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#15 St.PaulianerAnonym
  • 13.08.2007, 00:11h
  • @Ralli,

    Du bestätigst genau das, was ich vermutet habe. Der ehemalige Besitzer hat Euch kostenlos einen Raum zu Verfügung gestellt, wenn er diesen nicht benötigt. Jetzt kommt ein neuer Besitzer und macht dieses nicht mehr. Diskriminierung würde ich nur sehen, wenn er z.B. den Raum jetzt an einer Heterogruppe KOSTENLOS vergibt. Wir gesagt, die Aussage "Wir sind nicht mehr Gay-Friendly" ist natürlich so unglücklich und zeigt nicht gerade von Professionalität. Das Ergebnis von so einer Aussage kann man hier dann auch sehen. Habt ihr inzwischen eine Alternative?
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#16 Angelpowers SohnAnonym
  • 14.08.2007, 18:03h
  • @Paulianer: Du belegst nur die Dummheit die leider auch in unseren eigenen Reihen herrscht. Wenn es dem Hotel um die Bezahlung des Raumes gegangen wäre, hätte man Geld verlangen können. Wenn man den Raum gegen geld vermietet hätte auch gut, aber nichts davon ist Tatsache.

    Wenn ein Eigentümerwechsel stattfindet, muß auch der sich an bereits geschlossene Verträhe halten und dabei ist es unrelevant ob es die schwulen oder heterosexuellen Eisenbahner sind!

    Vielleicht solltest du nicht ganz so selbst verleugnerisch alles gutreden wollen. Sicherlich ist hier nicht immer alles Diskriminierung, aber manches eben doch!

    P.S: Die Hotelgruppe kommt aus Österreich, da kann man nur sagen, wehret den Anfängen:-)!
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#17 St.PaulianerAnonym
  • 15.08.2007, 00:29h
  • @Angelpowers Sohn

    Eine Gefälligkeit ist kein Vertrag. Bevor Du über Dummheit andere spekulierst, schau doch einfach mal in ein Buch über Vertragsrecht. Insbesondere der Bereich Vertragsfreiheit ist da sehr interessant.

    Siehe auch

    de.wikipedia.org/wiki/Vertragsfreiheit.


    Wenn ein Vorbesitzer eine Gefälligkeit gegenüber einer anderen Person leistet, muss der Käufer dessen Eigentums dieses nicht auch tun, es sei denn es ist widerum Bestandteils des Kaufvertrages. Was für eine Art Vertrag soll den die Raumüberlassung gewesen sein? Ein Mietvertrag? Mieten ist Gebrauchsüberlassung einer Sache auf Zeit. Das heisst, es muss auch eine Möglichkeiten geben für den Eigentümer diesen Vertrag zu kündigen(z.B. wegen Eigenbedarf). Ich sehe auf keinen Fall hier einen abgeschlossenen Vertrag. Es war defacto eine Gefälligkeit, die der jetzige Eigentümer nicht weiterführen möchte. Punkt. Und bitte keine Österreicher diskriminieren!!!
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#18 FelixAnonym
  • 16.08.2007, 10:10h
  • @St.Paulianer:
    Deine Rechts-Rumkackerei kotzt mich an. Wegen Typen wie dir wird die Community nie einen Zentimeter weiter kommen, weil wir uns dann alle nur noch über Paragraphen unterhalten. Mir ist speiübel.
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#19 St.PaulianerAnonym
  • 16.08.2007, 12:25h
  • @Felix

    Rechtsnormen gelten für alle Bevölkerungsgruppen. Ob schwul, hetero, deutsch, Ausländer etc. Mich kotzen so manche Homos an, die meinen nur weil sie eine andere sexuelle Ausrichtung haben, auch Sonderrechte zu haben. Und wenn die nicht erfüllt werden, gleich nach Diskriminierung schreien.

    Dazu nur ein:

    Willkommen in der Normalität !!!

    Im übrigen gibt es bestimmt auch wirkliche Fälle von Diskriminierung, da kann man gerne schreien und es publizieren. Das hier scheint mir nach der mir bekannten Fakten- und Rechtslage eher nicht der Fall zu sein.
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#20 RodAnonym
  • 16.08.2007, 18:58h
  • @ Felix

    Aber durch deine "sachlichen" und "konstruktiven" Beiträge machen wir Meilenschritte!!! Rechtsnormen gelten in der Tat für Alle und ich gebe St. Paulianer recht, daß es hilfreich wäre alle Fakten zu kennen bevor man sich zu einem vorschnellen Urteil hinreissen lässt.
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