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- 10. März 2004 1 Min.
Altötting Gegenüber der "Alt-Neuöttinger Zeitung" hat sich der Initiator des CSD in Altötting, Thomas Grahammer, zu den Gründen der Absage der geplanten Parade geäußert. Hauptgrund seien "massive Drohungen unter anderem seitens extremer Katholiken", die er als "Gewaltandrohung, die durchaus ernst zu nehmen" sei wertet – anders als die örtliche Polizei. "Um gewalttätige Auseinandersetzungen zu vermeiden" und "ein zweites Waterloo zu verhindern", habe man sich gegen die Parade entschieden. Er wolle aber auch der Stadt "entgegenkommen", so der zugezogene Grünenpolitiker laut Zeitung weiter, "ich lebe hier und habe auch für später ein politisches Interesse an einer Zusammenarbeit". Um den von ihm geplanten CSD hatte es im Vorfeld enormen Streit gegeben – Bürgermeister, Kirchen und Bewohner des Marienwallfahrtsorts hatten sich gegen den CSD ausgesprochen. Eine politische Kundgebung mit kritischen Tönen gegen die Stadt soll es am 3. Juli trotzdem geben, "schrille Töne" sollen aber unterbunden werden. Dies hatte Grahammer dem Bürgermeister schriftlich zugesichert. "So etwas wie nackte Hintern oder sexuelle Darstellungen waren von Anfang an nicht geplant", so Grahammer. (nb)
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» s.a.: Homogurke










Diese Ohrfeigen die Katholiken und der Kirche wäre eine erfolgreiche Antwort gewesen auf die hetzkampagnen der Kirche und des Papstes, der einer homosexuellen Ehe nicht zustimmen
will und kann und dafür eine heuchlerische Moral aufrechterhält, in der Kinder geschlagen und mißbraucht werden und auch zu Vorkommnissen des Mißbrauch in eigenen Reihen behaarlich schweigt.
Ein CSD sollte keine sex. Provokation darstellen, eher den Versuch im 21. Jhd. eine Gleichstellung zu bewirken.