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  • 13. August 2007 30 2 Min.

Renningen (queer.de) - Bei einem Schulprojekt eines Gymnasiums in Renningen (Landkreis Böblingen) durften Schüler nach Protesten von mindestens einer Mutter nicht Homosexualität behandeln. Das berichtet die "Stuttgarter Zeitung". In dem Großprojekt sollten die Schüler ihren eigenen Staat namens Maredivia gründen – und alle Facetten der staatlichen Verwaltung nachspielen. So wurde von Zwölftklässlern ein Parlament gebildet, Gesetze verabschiedet und staatliche Ämter geschaffen. Dabei sollten auch Eheschließungen möglich sein. Als Schüler auch Homo-Paare trauen lassen wollten, wurde ihnen das aber untersagt. Grund: Die Mutter eines Gymnasiasten, die als Personalreferentin in der katholischen Kirche arbeitet, protestierte schriftlich bei Bürgermeister Wolfgang Faißt (Freie Wähler). Der Politiker wandte sich an die Schule, die dann ihre Schüler aufforderte, auf Homo-Ehen gänzlich zu verzichten. "Auch wir wollten das Projekt nicht gefährden und ließen es weiterlaufen", zitiert die "Stuttgarter Zeitung" den Zwölftklässler Christopher Glück. "Ich weigere mich zu akzeptieren, dass nicht einmal bestehendes Recht anerkannt wird", erklärte Glück weiter.

Schon letztes Jahr hatte es Ärger wegen Elternprotesten gegeben. Eine Mutter hatte Einwände, dass ihr Sohn mit einem offen schwulen Lehrer in Schullandheim fährt.

Jetzt wollen nach den Ferien Lehrer, Eltern, Schüler und Bürgermeister Faißt gemeinsam über das Projekt sprechen. "Wir wollen klären, was gelaufen ist", so Glück. (dk)

#1 skydiver
  • 13.08.2007, 13:50hStuttgart
  • Unglaublich !!! Ich frage mich immer wieder, warum bei derartigen Vorfällen nicht das (unser) neue(s) Antidiskriminierungsgesetz greift ?!?
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#2 AlfonsoAnonym
  • 13.08.2007, 13:59h
  • wieder mal in Baden-Württemberg....
    hinter den Bergen, bei den sieben Zwergen....
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#3 TimoAnonym
  • 13.08.2007, 14:16h
  • es reicht wenn eine mutter dagegen ist?? wo bleibt die demokratie???? bescheuert sowas
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