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- 16. August 2007 1 Min.
Jönköping (queer.de) - Bei der Ausstellung "Ecco Homo" kam es im südschwedischen Jönköping zu handgreiflichen Auseinandersetzung, an denen rund 30 Leute beteiligt gewesen waren. Das berichtet die Zeitung "The Local". In der Ausstellung werden zwölf Fotografien der Künstlerin Elisabeth Ohlson Wallin gezeigt, in denen Jesus unter Transsexuellen, Aids-Kranken und Lederkerlen zu sehen ist.
Jugendliche sollen am Sonntag zunächst versucht haben, die im Kulturzentrum von Jönköping ausgestellten Bilder anzuzünden. Mitarbeiter haben dann versucht, die Brandstiftung zu verhindern, woraufhin eine Schlägerei ausbrach. "Wenn das die Aktion einer christlichen Gruppe war, dann verstehe ich sie nicht", erklärte Tony el Zouki, der Leiter des Zentrums. "Die Botschaft des Christentums ist doch, dass Menschen sich verstehen und sich lieben sollen."
Die Ausstellung, die bereits 1998 bis 2000 durch Europa tourte, ist unter schwedischen Christen umstritten. Einige sehen darin eine symbolische Darstellung von christlicher Nächstenliebe, andere bezeichnen die Bilder als Gotteslästerung. Vor einigen Jahren wurde das Werk mit Erlaubnis des damaligen Erzbischofs Karl Gustav Hammar in der Kathedrale von Uppsala gezeigt. Daraufhin sagte Papst Johannes Paul II erbost eine Audienz mit dem protestantischen Bischof ab.
In Jönköping habe es laut "The Local" mehr Widerstand gegen die Bilder gegeben, weil die Stadt als Hochburg der evangelikalen Bewegung gilt. (dk)
Links zum Thema:
» Die Website der Künstlerin mit weiteren Bildern














