https://queer.de/?7459
- 21. August 2007 2 Min.
Salford (queer.de) - Ein britischer Wirtschaftswissenschaftler hat Datingseiten wie Gaydar beschuldigt, "Village-People-Klischees" unter Schwulen zu fördern, weil Männer in stereotype Gruppen eingeteilt werden. Professor Ben Light von der Salford-Universität bei Manchester kritisierte, dass man bei Seiten wie Gaydar nur einseitig nach "Bikern" oder "Militärtypen" suchen könne, andere Identitäten aber außen vor gelassen werden würden: "Internet-Dating ist eine der profitabelsten Geschäftsfelder im Web und Seiten wie Gaydar sind wichtig für schwule Männer"; erklärte Light. "Allerdings verstärkt die enge Auswahl beim Suchfeld ‚Typen, die ich mag’ Klischees. Vollständig fehlen campe oder durchgedrehte Kategorien – diese werden scheinbar als weniger wünschenswert angesehen als stark maskuline Kategorien."
Der Wissenschaftler kritisierte zudem, dass Männer, die sich noch nicht geoutet haben, auf diesen Sites diskriminiert werden: "Während die relativ anonymen Seiten eigentlich gut sind für Ungeoutete, erhalten Männer, die kein Bild einstellen, von den meisten Usern keine Antwort. Das könnte manche isolieren, die nicht offen schwul leben und anonym bleiben wollen."
Gaydar wies die Anschuldigungen zurück. Ein Sprecher erklärte gegenüber pinknews.co.uk, dass die Auswahlkriterien in Übereinstimmung mit User-Wünschen entstanden seien: "Sie beruhen auf intensiver Recherche. Wir wissen, was unsere User wollen. Wenn sie sich marginialisiert fühlen, würden sie uns das schnell mitteilen." (dk)















klingt plausibel...die mutter der iranerin
verneinte das lesbischsein ihrer tochter...
man muss halt nur fragen....