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https://queer.de/?7467
  • 22. August 2007 7 1 Min.

Kampala (queer.de) - Über 1.000 Menschen sind dem Demonstrationsaufruf einer christlich-muslimischen Gruppe gefolgt und protestierten gestern in Ugandas Hauptstadt Kampala gegen Homo-Rechte. Das war eine Reaktion auf die erste Pressekonferenz einer nationalen Homogruppe, die letzte Woche abgehalten worden war (queer.de berichtete). Uganda bestraft derzeit Homo-Sex mit lebenslanger Haft; außerdem droht ugandischen Staatsbürgern die Verhaftung, wenn sie im Ausland eine Homo-Ehe schließen.

Die Demonstration wurde organisiert von der "Regenbogenkoalition gegen Homosexualität", zu der sich muslimische und christliche Gruppen zusammengeschlossen haben. "Wir fordern die Regierung auf, trotz Drucks von außen stark zu bleiben und die Gesetze anzuwenden, die das widerwärtige Verhalten verbieten", sagte Pfarrer Martin Ssempa, der Sprecher der Koalition.

Demonstranten fordern Auweisung von US-Journalistin

Konkret forderten die Demonstranten die Ausweisung der 22-jährigen US-Journalistin Katherine Roubos, die als Praktikantin beim "Daily Monitor" arbeitet. Sie hatte zuvor den Auftrag erhalten, über die Homo-Bewegung im Land zu schreiben. "Ich stelle nur Fakten dar", sagte sie im AP-Interview. Den Demonstranten war das offenbar zu viel: "Wir Leute aus Uganda haben Werte. Wenn diese Dame das nicht akzeptieren kann, sollte sie deportiert werden", erklärte Eddie Semakula, einer der Organisatorinnen. (dk)

-w-

#1 DavidAnonym
  • 22.08.2007, 13:45h
  • WERTE? Komisch, da schliessen sich Christen mit Muslime zusammen, die sich sonst bis aufs Blut bekämpfen... Wie wäre es denn mal, wenn diejeinigen mal gegen religiösen Fanatismus demonstrieren???
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#2 splattergayAnonym
  • 22.08.2007, 13:51h
  • Ich frag mich, von welcher Kirche dieser Pfarrer ist. Wenn er einer Freikirche angehört, kann man sich nur ärgern, wenn er der heiligen röm.-kath. Kirche angehört ist das schon interessanter. Immerhin spricht die kath. Kirche mit "einer Zunge" d.h. der Zunge v. Päpstin Benedikta. Und wenn in Uganda lebenslange Haft auf homosexuelle Handlungen steht und dieser Pfaffe das unterstützt, dann ist dann hört sich das doch ganz anders an, wie der Papst sich im Westen äußert (Homosexualität Sünde, aber nicht strafrechtlich verfolgen)Aber etwas neues bringt das auch nicht. Schon öfters hat der Vatikan bei der UNO gemeinsame Sache mit islamischen Staaten gemacht, auch wenn dort menschenverachtende Gesetze existieren.
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#3 GeorgAnonym
  • 22.08.2007, 15:49h
  • Dieser "Pastor" hat eine eigene Homepage:

    www.martinssempa.com

    Dieser Homepage entnehme ich, dass es sich bei ihm um eine Maríonette handelt, die von amerikanischen Südstaaten-"Christen" (Baptisten) mit US-Kapital ferngesteuert wird.

    Man kann nicht oft genug darauf hinweisen:

    Weltweit braut sich zwischen der römisch-katholischen Kirche, dem Islam und den Evangelikalen (Baptisten, Charismatikern usw) eine unheilige Allianz auf, die das Rad der Geschichte zurückdrehen will.
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