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  • 28. August 2007 17 1 Min.

Kampala (queer.de) – Die islamistische Gruppe Salaf Tabliq hat in Uganda angekündigt, Milizen gegen Homosexuelle zu gründen. Scheich Murtadha Bukenya sagte nach Angaben der Zeitung "The Monitor": "Wir sind bereit, schnell zu handeln und eine Miliz zu gründen, die alle abnormen Praktiken wie Homosexualität aus unserer Gesellschaft tilgen soll", so der Scheich während des Gebets in einer Moschee in der Hauptstadt Kampala. "Wenn Prostituierte sich in eine Reihe gegenüber dem Parlament aufstellen dürfen und sich niemand dagegen wehrt, dann erwarten wir auch keinen Handeln der Behörden gegen Homosexuelle, die meist versteckt agieren", begründete der Scheich die geplante Aktion.

Teile des einflussreichen Uganda Muslim Supreme Council (UMSC) sollen die Milizbildung unterstützen. Polizei-Sprecher Asan Kasingye erklärte: "Die Behörden begrüßen jeden, der gegen Verbrechen kämpfen will. Man darf aber nur Mittel anwenden, die dem Gesetz entsprechen."

Erst vor gut einer Woche hat zum ersten Mal in der Geschichte des Landes eine Homo-Gruppe eine Pressekonferenz abgehalten (queer.de berichtete). Daraufhin demonstrierten 1.000 christliche und muslimische Aktivisten gegen Homo-Rechte (queer.de berichtete). Uganda hat 28 Millionen Einwohner, die mehrheitlich der katholischen und anglikanischen Kirche angehören. 13 Prozent sind Muslime. (dk)

-w-

#1 GeorgAnonym
  • 28.08.2007, 13:42h
  • Diese 13 % Moslems haben in Uganda offensichtlich das Sagen, wen es um die Moral geht!

    Auch in unseren Großstädten gibt es ca. 10 - 15 % Moslems. Passen wir auf, dass sich hier nicht auch bald "Islam-Milizen" gegen emanzipierte Frauen und gegen Schwule bilden!

    Wehret den Anfängen!!!
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#2 HampiAnonym
  • 28.08.2007, 15:26h
  • der Begriff "abnorm" sollte einmal genauer betrachtet werden: Ausgeschrieben heisst er doch "abseits der Norm". Bleibt die Frage was "Norm" bedeutet. Wenn "Norm" das bedeutet, was die Mehrheit in Bezug auf Sexualität tut, nämlich heterosexuelles Verhalten, dann wäre Homosexualität tatsächlich "abnorm". Andrerseits ist ein "abnormer" Mensch einer der sich durch speziell negative Eigenschaften auszeichnet, nicht nur in Bezug auf die Sexualität. Ich glaube gerne, dass es auch bei uns noch eine ganze Reihe von Menschen gibt, welche unter dem Begriff "abnorm" auch "spezielle" sexuelle Vorlieben einreihen, sei dies Oral-, oder Analverkehr, Fisting sowieso, obschon dabei vergessen wird, dass diese Praktiken auch von heterosexuellen Menschen praktiziert werden, wenn gleich aufgrund von Umfragen auch wieder nur von einer "Minderheit". Eine Mehrheit von heterosexuellen, vor allem älteren Menschen, praktiziert vielleicht tatsächlich nur "Blümchensex" zur Fortpflanzung, oder ist gar frigide und impotent und richtet daher gerne den Stab über sexuell aktive Menschen.
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#3 ThommenAnonym
  • 28.08.2007, 16:48h
  • Wir sollten immer bedenken, dass niemand was gegen die Männerliebe hat. NUR das anale Penetrieren ist "unnatürlich" und verboten! Homosexualität wird damit gleichgesetzt!
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