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- 29. August 2007 2 Min.
Wiesbaden (queer.de) – Der hessische Ministerpräsident Roland Koch (CDU) hat davor gewarnt, aus der Homosexualität seiner Kultusministerin Karin Wolff (CDU) einen "Kult zu machen". Wolff hatte im Juli in der "Bild"-Zeitung ihr Coming-out (queer.de berichtete), was innerhalb der Union für Unruhe sorgte. Erstmals hat sich nun Koch in einem Interview mit der Zeitschrift "Bunte" zu dem Sachverhalt geäußert: "Ich achte unterschiedliche Lebensformen", sagte der hessische Landesvater. Schwule und Lesben dürften "nicht diskriminiert, Homosexualität darf nicht tabuisiert werden."
Der CDU-Bundesvize schränkte dann ein: "Gleichzeitig sollten wir aber auch die Kraft haben, daraus keinen Kult zu machen." Vorbild bleibe für ihn die traditionelle Familie: "Es ist die Form, in der die meisten Menschen in diesem Lande leben", erklärte Koch.
Für seine Kultusministerin hat er derweil nur Lob übrig: "Ich kenne Karin Wolff seit über 30 Jahren, bin mit ihr befreundet. Und ich habe ihr von ganzem Herzen ein glückliches Leben gewünscht."
SPD kritisiert Koch
SPD-Generalsekretär Hubertus Heil kritsierte, dass Koch "unterschwellig Stimmung gegen Homosexuelle" mache. "Ich warne ihn vor der Wiederholung seines Versuches von 1999 auf Kosten von Minderheiten einen populistischen Wahlkampf zu führen", so Heil zur Nachrichtenagentur ddp. Er bezog sich damit auf einen Unterschriftenkampagne gegen die doppelte Staatsbürgerschaft, die international als Kampagne gegen Ausländer interpretiert wurde. (dk)













Ja dann stellt doch gefälligst homo- und heterosexuelle Beziehungen als gleichwertig, dann hat man auch keinen Grund aus der Homosexualität etwas "besonderes" zu machen, sei es was besseres oder was schlechteres was man benachteiligen kann.
Und wenn es doch so sehr um die Familie geht, dann sollte man die unterschiedliche Behandlung auch konsequent am tatsächlichen Vorhandensein von Kindern fest machen.
So lange sich die Union aber nicht immer quer stellt, solange wird sich aber auch nichts daran ändern!
Lieber Herr Koch, womit halten sie denn die benachteiligung bei der Erbschaftssteuer gerechtfertigt? Erklären sie das mal ihrer Kollegin! Gerade wenn man doch behauptet einen Menschen schätzen zu wissen, dann sollte das Wohl doch auch aum Herzen liegen!