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  • 01. September 2007 8 1 Min.

Boise (queer.de) - Eine Woche nach dem Bekanntwerden seiner Toilettenaffäre hat der US-Senator Larry Craig seinen Rücktritt aus dem Kongress erklärt. Der 62-jährige Republikaner reagierte damit auf parteiinternen wie öffentlichen Druck.

Begleitet von seiner Frau, seinen Kindern und dem Gouverneur des US-Bundesstaats Idaho teilte Craig am frühen Nachmittag in der Hauptstadt Boise mit, dass er "mit Traurigkeit und tiefem Bedauern" zum Monatsende aus dem Senat ausscheide. "Es tut mir sehr leid", sagte der konservative Politiker. Er entschuldige sich bei den Bürgern von Idaho, seinem Stab, seinen Senatskollegen, aber vor allem bei seiner Frau und seiner Familie "für das, was ich ausgelöst habe".

Den Vorwurf, er habe Anfang Juni mit einem verdeckten Ermittler auf einer Herrentoilette des Flughafens Minneapolis anbandeln wollen, wies der für seine homofeindliche Politik bekannte Craig mehrfach zurück. Es habe sich um eine "Falle" gehandelt. (cw)

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-w-

#1 SaschaAnonym
  • 01.09.2007, 22:37h
  • So sehr man es auch begrüßen mag, dass solche verlogenen Heuchler über eben die Homophobie stolpern, die sie als Politiker konsequent verbreiten, so unfassbar ist es, dass die Polizei einen derartigen Angriff auf die persönlichen Freiheitsrechte und die Privatsphäre von Homosexuellen praktizieren darf, ohne dass es irgend jemanden stören würde!

    Wenn Menschen auf einer öffentlichen Toilette einvernehmliche sexuelle Kontakte haben, ohne dass dabei irgend jemand gestört wird oder zu Schaden kommt, dann geht das die Polizei oder sonstwen einen Sch*** an!

    Und genau das ist der eigentliche Skandal in diesem Fall!
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#2 JohannesAnonym
  • 02.09.2007, 00:05h
  • Ich denke, wenn Leute auf der Toilette Sex haben und jemand ruft die Polizei (aufgrund öffentlichen Ärgernisses) ist dies sicherlich irgendwie gerechtfertigt.

    Wenn aber die Polizei Leute wirklich auf die Toilette lockt um sie dann zu verhaften, wird ja eine Straftat einfach nur provoziert, die ohne das Handeln der Polizei gar nicht stattgefunden hätte.

    Insofern ist das schon ziemlich dreist, auch wenn es in diesem Fall den Richtigen getroffen hat.
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#3 GeorgAnonym
  • 02.09.2007, 01:09h
  • Sascha:

    Dafür habe ich nicht jahrzehntelang in der Schwulenbewegung mitgearbeitet, damit sich Schwule auch noch im Jahre 2007 in stinkenden Toiletten treffen müssen!!!!

    Homosexualität gehört ans Tageslicht, in helle Straßencafes!

    Wenn sich Schwule in öffentlichen Toiletten treffen, muss man sich nicht wundern, wenn die Polizei und die Presse vom "Homosexuellenmilieu" ebenso wie vom Rotlichtmilieu spricht.
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