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- 05. September 2007 1 Min.
Hillsboro (queer.de) - Ein 44-jähriger Mann ist im US-Bundesstaat Oregon zu 25 Jahren Haft verurteilt worden, weil er seinen Stiefsohn vergewaltigt hatte, damit er schwul wird. William Gerald Collins wollte sich so an seiner Ex-Frau rächen und erreichen, dass sie keine Enkel bekommt. Der Angeklagte hatte sich im Verfahren der "sexuellen Misshandlung” in acht Fällen schuldig bekannt, was mindestens acht Jahre Gefängnis bedeutet. Richter Thomas W. Kohl verhängte aber wegen der Schwere des Falles ein härteres Urteil.
"Das war kein Pädophiler, der seine Taten nicht kontrollieren kann”, erklärte Chefankläger Andrew Erwin nach Angaben der Zeitung "Oregonian”. "Das war ein böser, kalkulierter Plan, nicht nur ein Leben zu zerstören, sondern zwei.” Die Misshandlungen hätten 1995 begonnen, als das Opfer elf Jahre alt war. Jahrelang habe Collins mehrere dutzende Male sein Stiefkind vergewaltigt.
Die Misshandlungen kamen ans Tageslicht, als Collins damit gedroht hatte, die Tochter einer Frau zu vergewaltigen, mit der er nach seiner Scheidung zusammen lebte. Dieser Frau sagte er, er habe das bereits bei seinem Stiefsohn getan. Daraufhin schrieb sie der Ex-Frau einen Brief, die daraufhin die Behörden einschaltete. (dk)












