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- 06. September 2007 1 Min.
Bremen (queer.de) - Die SPD will sich dafür einsetzen, dass auch Eingetragene Lebenspartner in Bremen Trauzeugen haben dürfen. Wie die "Nordwest-Zeitung" berichtet, dürfen in dem Bundesland schwul-lesbische Paare derzeit keine Trauzeugen benennen. Das bestätigte das Standesamt Bremen-Mitte. Wenn das Paar in Bremen gemeldet ist, darf es sich zudem nicht im benachbarten Niedersachen verpartnern, das – wie alle anderen norddeutschen Länder – diese Regelung nicht kennt.
Der SPD-Abgeordnete Wolfgang Grotheer erklärte, dass er sich für eine Änderung einsetzen werde. "Das kann keine Absicht gewesen sein", erklärte der ehemalige rechtspolitische Sprecher seiner Fraktion.
Als weiteres Ärgernis kostet die Eingetragene Partnerschaft in Bremen mit 75 Euro mehr als doppelt so viel Gebühren wie die Ehe. In den meisten norddeutschen Ländern wird dagegen kein Unterschied gemacht zwischen der Hetero- und der Homo-Ehe. Am teuersten ist Bayern, wo die Eintragung beim Notar sogar mit über 200 Euro zu Buche schlagen kann. (dk)












