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Sacramento (queer.de) – Zum zweiten Mal innerhalb von zwei Jahren haben beide Häuser des kalifornischen Parlamentes die Öffnung der Ehe beschlossen. Nachdem das Repräsentantenhaus bereits im Juni für die Ehe-Öffnung plädierte, stimmte gestern der Senat mit 22 gegen 15 Stimmen dem Gesetzentwurf klar zu. Allerdings hat nun noch der republikanische Gouverneur Arnold Schwarzengger die Möglichkeit, mit einem Veto die Einführung zu verhindern.

Schwarzenegger hatte bereits vor zwei Jahren eine vom Parlament beschlossene Ehe-Öffnung abgelehnt (queer.de berichtete). Anfang des Jahres hat er wieder mit einem Veto gedroht (queer.de berichtete). Schwarzenegger sagte in der Vergangenheit, er sei nicht grundsätzlich gegen die Homo-Ehe, fühle sich aber an Volksabstimmungen gebunden. Im Jahre 2000 hatten die Kalifornier die Homo-Ehe mit 60 Prozent der Stimmen abgelehnt. Da er Anhänger der direkten Demokrate sei, müsse eine weitere Volksabstimmung die Ehe-Öffnung herbeiführen, erklärte Schwarzenegger. (dk)

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#1 OlafAnonym
  • 08.09.2007, 18:23h
  • Schade, dass Schwarzenegger gerade an der Macht ist. Das zeigt aber wieder einmal, wie schlecht Volksabstimmungen für die Demokratie sind. Das Volk ist (leider) dumm, man sollte es darum so wenig wie möglich befragen, speziell wenn es um Minderheiten geht.
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#2 dogay3bmAnonym
  • 08.09.2007, 18:45h
  • Schickt den Typen zurück nach Hollywood, da brauchen se ihn eher.
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#3 JohannesAnonym
  • 08.09.2007, 19:29h
  • Ich möchte nicht wissen, was bei einer Volksabstimmung rauskommt, welche die Abschiebung von allen Ausländern verlangt. Der Irak-Krieg wurde letztlich auch von der Vielzahl der Amerikaner erst gewollt und nun regen sich selbst die Amerikaner über Bush auf...

    Ein Politiker hat viel größeres Fachwissen in den ganzen Bereichen und müsste wissen, dass Volksumfragen in der Regel dem Volk schaden. Die meisten denken nunmal bei einer Volksbefragung nur an sich und an ihren Geldbeutel und sehen aus Politikunwissenheit nicht, was ihre Stimme für die Zukunft ihres Landes bedeutet.

    Warum sollte man einer Minderheit etwas zugestehen, wenn es einem selber nichts bringt? Insofern überrascht mich sogar das knappe Ergebnis von der Umfrage im Jahr 2000 schon.
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