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  • 10. September 2007 18 2 Min.

Wiesbaden (queer.de) - Die hessischen Grünen kritisieren, dass die CDU zu einer Anhörung über die Homo-Ehe Fundamentalisten als Experten zur Hilfe geholt hat. "Die CDU-Fraktion hat für die Anhörung im Rechtsausschuss zum Gesetzentwurf der Grünen zur Anerkennung eingetragener Lebenspartnerschaften ein Institut eingeladen, das schon bei einer Anhörung im Deutschen Bundestag durch fundamentalistische homophobe Thesen auffiel", erklärte der rechtspolitische Sprecher der grünen Landtagsfraktion, Andreas Jürgens. "Das Institut für Jugend und Gesellschaft und seine Leiterin Dr. Vonholdt bietet nach eigener Auskunft seit 25 Jahren 'Therapien' an, mit denen Homosexuelle 'ihr heterosexuelles Potential entwickeln können'. Die These von der Homosexualität als behandelbare Krankheit zieht sich wie ein roter Faden durch die Stellungnahmen dieses Instituts." Die Anhörung findet am kommenden Mittwoch um 11.00 Uhr in öffentlicher Sitzung des Rechtsausschusses im Kleinen Saal des Landtags statt.

Homosexualität ist nach Auffassung von Vonholdt "der vergebliche Versuch, bestimmte traumatisch erlebte Bindungsverluste in der Kindheit, insbesondere die nicht gelungene Bindung an den gleichgeschlechtlichen Elternteil zu kompensieren". Jürgens kritisierte: "Es ist schwer erträglich, dass die CDU-Fraktion Fundamentalisten mit extrem randständigen Thesen ein Forum im Hessischen Landtag bietet. Bisher hatte nur der CDU-Abgeordnete Irmer, als CDU-Rechtsaußen bekannt, die These von einer Behandelbarkeit von Homosexualität vertreten. Jetzt macht sich die gesamte Fraktion dies zu eigen." (pm)

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#1 DavidAnonym
  • 10.09.2007, 17:07h
  • Wie passt das denn nun zum Outing von Frau Wolf und zu den Äusserungen Kochs von wegen "nicht diskriminieren"?
    Oder ist das seine Antwort auf den "homo-Kult"??

    Herr Koch und die CDU müssten sich doch gegenüber der eigenen (!) Kollegin schämen und im Erdboden versinken, wenn man in deren Anwesenheit schwachsinnige Thesen vorhält.
    Und was soll das eigentlich bringen?
    Vielleicht kann Frau von Dummholt mal erläuteren, weshalb Homo-Paare bei den Pflichten mit Eheleuten gleichgestellt sind, oder ob sie es sein sollten.
    Oder was soll diese Schwachmatin zur Diskussion beitragen???

    Was kommt demnächst? Das wäre ja so, als ob eine Partei die NPD bei der Diskussion um ein Holocaust-Mahnmal hinzuzieht, am besten noch in Anwesenheit eines jüdischen Kollegen, der sich dann wohl auch noch belehren lassen muss??
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#2 hwAnonym
  • 10.09.2007, 17:09h
  • vielleicht kennt die eva herman einen sympathischen hitler zum aufbau eines heterosexuellen potentials
    durch einen netten übervater staat ?
    so ne art stauffenberg II, also III. reich, minus hitler, minus auschwitz. mehr wollte der ja auch nicht.
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#3 Stefan, KölnAnonym
  • 10.09.2007, 17:18h
  • Beim Lesen dieser Nachricht kam mir die Frage, ob Dummheit heilbar sei. Die Dummheit von "Wissenschaftlern", der CDU und die Dummerheit der Schwuppen, die selbige noch immer wählen.
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