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Washington (queer.de) - Der republikanische Senator Larry Craig hat vor Gericht die Aufhebung seines Schuldeingeständnisses beantragt. Er war im Juni am Flughafen von Minneapolis verhaftet worden, weil er angeblich in einer öffentlichen Toilette Sex mit einem Undercover-Polizisten angestrebt hatte (queer.de berichtete). Die Festnahme hat zu viel Häme geführt, weil der konservative Senator als einer der größten Gegner von Homo-Rechten im Kongress gilt.

Craig habe sein Schuldeingeständnis in einer "extremen Angstsituation" gegeben, heißt es in dem Antrag. Er habe deshalb keinen Anwalt angerufen – und so sei das Eingeständnis nicht "wissentlich" gemacht worden. Derlei Anträge geschehen im US-Rechtssystem sehr selten – und haben in der Regel auch keine guten Aussichten auf Erfolg.

Senator Craig hat seinen Heimatstaat Idaho insgesamt 27 Jahre im Kongress vertreten. Er hat angekündigt, seinen Senatorenposten bis Ende des Monats aufzugeben, das aber zuletzt wieder relativiert (queer.de berichtete). (dk)

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-w-

#1 GeorgAnonym
  • 11.09.2007, 15:08h
  • Die Berichterstattung der Medien hat in Europa eine ganz andere Tradition als in angelsächsischen Ländern. Dort wird von der Presse im Privatleben von Prominenten herumspioniert und "Skandale" aufgedeckt. In Europa hält sich die Presse daran, dass auch Prominente ein Privatleben haben.

    Aus kommerziellen Gründen, vor allem aber wegen der Anglisierung Europas, übernimmt die deutsche Presse nach und nach das englische/amerikanische Konzept (sh. Seehofer).

    Queer.de sollte diese Entwicklung nicht noch fördern und uns nicht mit diesen US-amerikanischen "Skandalen" belästigen. Die Schwulen sind sowieso schon die soziale Gruppe, die am stärksten amerikanisiert ist.
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#2 gerechtigkeitAnonym
  • 11.09.2007, 17:10h
  • jeder soll gefälligst die suppe auch auslöffeln, die er anderen einbrockt!!

    deshalb strenges zöllibat für priester! scheidungs- und, noch wichtiger, fremdgehverbot für "christliche" politiker

    priester, die in der schwulen sauna erwischt werden oder cdu politiker bei der/ dem geliebten, gehören gesteinigt

    sollte man einen 175 für einführen mit den gleichen strafen wie in den fünfzigern
    dann hätte sogar jeder bürger und auch die presse die pflicht, derartige straftaten anzuzeigen :-)
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#3 DavidAnonym
  • 11.09.2007, 21:28h
  • Lieber Senator,

    setzen sie sich doch mal für diejeinigen ein, die dank ihrem Bestreben ebenfalls diese Prozeduren über sich ergehen lassen mussten! Wieso ist das in Ordnung?
    Wer anderen eine Grube gräbt... vielleicht ist es mal an der Zeit den Unsinn dieser Regelungen zu überdenken.
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