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Hamburg (queer.de) – Die Hamburger Polizei hat ein Ermittlungsverfahren gegen vier Teilnehmer des CSDs eingeleitet. Ihnen wird vorgeworfen, gegen Paragraf 183a des Strafgesetzbuches (Erregung öffentlichen Ärgernisses) verstoßen zu haben. Darunter befindet sich auch ein dänischer Staatsangehöriger, dem die Polizei bereits am Tag des CSD mit Haft gedroht hatte (queer.de berichtete). Die Betroffenen bestreiten die Vorwürfe energisch.

Zeugen gesucht

Der Senat behauptete in der Antwort auf eine parlamentarische Anfrage der Grünen bereits, die Personen hätten sich der Straftat schuldig gemacht. In einem Ermittlungsverfahren geht es nun um die Frage, ob es Zeugen gibt, die die Aussagen der Betroffenen stützen. Farid Müller, lesben- und schwulenpolitischer Sprecher der GAL-Bürgerschaftsfraktion, bittet deswegen mögliche Zeugen dieses Vorfalls, sich in seinem Abgeordnetenbüro zu melden: "Es ist bedauerlich, wenn ein CSD-Besuch mit einem Strafverfahren endet. Der Vorfall bedarf dringend einer Klärung. Dazu werden Zeugen benötigt", so Müller. (pm/dk)

Zeugen können sich bei farid.mueller@gal-fraktion.de oder Tel. (040) 32 873 – 279 melden.

-w-

#1 leftqueersAnonym
  • 13.09.2007, 13:36h
  • Was ist das?

    Realität?
    Schikane?
    Überbleibsel aus Schill-Zeiten?

    Oder ist da wirklich etwas dran?

    Wenn ja, wird es wohl darauf hinauslaufen, das die Protagonisten erheblich unter Alkohol- oder sonstigem Drogeneinfluss standen.
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#2 AngelAnonym
  • 13.09.2007, 13:39h
  • Redaktion - HALLO !
    Wie wäre es den mit einer Erklärung zu besagtem Paragrafen - sorry, habe das wohl irgendwann versäumt, diese auswendig zu lernen und entsprechend zu kommentieren.

    Dafür sind die Klammern da. Red.
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#3 SimonAnonym
  • 13.09.2007, 14:07h
  • Wer den ersten Artikel zu diesem Thema liest, der findet: "Die "taz" schreibt, es gehe das Gerücht um, dass sich Schwule "sexuell offensiv" verhalten hätten ("Urinsex") und die Polizei daher gegen den Dänen vorgegangen sei."

    Da ich selbst gesehen habe, dass beim Berliner CSD soetwas mitten auf der Straße vorgekommen ist, begrüße ich das Vorgehen der Hamburger Polizei. Was ich nicht verstehe ist, warum sich Herr Müller da einschaltet und die Sache aufbauscht, ist das Bild der Öffentlichkeit von Schwulen nicht eh schon schlecht genug? Muß man da für Leute die sich daneben benehmen unbedingt Partei ergreifen, nur weil sie auch schwul sind?
    Oder wollte Herr Müller nur mal wieder auf queer.de genannt werden, das scheint ihm ja häufiger wichtig, wenn er mit irgendwelchen blödsinnigen Sachen an die Öffentlichkeit geht. unwählbar!!!
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