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Kommentare zu:
"Schwule Kids sollen zurückschlagen!"


#19 RebellAnonym
  • 07.03.2008, 18:41h
  • hi, nich nur der mensch kann schwule sein, sondern auch die tier, sogar die bäume- sehe auf www.karnickelhausen.de -
    link -schwulen bäume
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#18 stromboliProfil
  • 13.01.2008, 12:00hberlin
  • zum teufel noch mal , wie konnte eine private aufnahme von mir öffentlich gemacht werden . Höchstwarscheinlich vom dorfpfarrer und seinem schnudelwutz; nur um mich zu ärgern und meinen anspruch, der einzigste schwule im dorf zu sein zu wiederlegen.

    @antos , auch dir einen gesegneten sonntag... :-))
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#17 madridEUAnonym
  • 13.01.2008, 11:51h
  • @antos: Du hast meinen Sonntag gerettet. Soll ich das Video dahingehend verstehen, mir nun auch noch das "Handwerkszeug" zuzulegen, was die alte Dame da so unverblümt vorschlägt ?
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#16 madridEUAnonym
  • 13.01.2008, 11:43h
  • @stromboli: Berlinbesuch erst ab April, wenn "Elisabeth"-Spielplan beginnt. Bin übrigens sprachlos, wie die CDU wider besseres Wissen wahltaktisch Jugendgewalt hochspielt und offensichtlich mit "verschärftem Strafrecht" tolle Umfrageergebnisse erzielt.
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#15 antosAnonym
#14 esegeAnonym
  • 13.01.2008, 11:13h
  • Hm, Gewalt mit gewalt bekämpfen geht meistens Schief. Dazu braucht man nur die nachrichten zu gucken.

    Aber mit anderen Mitteln geht das ganz gut, zum beispiel meine Antwort auf dumme Anmachen: IGNORANZ

    Oder die hier, wenn die "Schwuchtel"-Sprüche kommen; hingehen und fragen, ob das, was man letztens im Freibad miteinenader gemacht hätte, denn zu wiederholen wäre. lohnt sich aber nur, wenn deie kumpels des schimpfers dabei stehen.

    Und, wenns denn doch in Gewalt enden sollte: nie zuerst zuschlagen!
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#12 stromboliProfil
  • 13.01.2008, 10:58hberlin
  • aber der arsch... gottschen da kann michelangelo sich verstecken. Aber besser noch der hermes von donatello, vor den uffizien: wen die wachen nicht hingucken , kann man den popo tätscheln . Ein genuß!

    wünsch die einen schönen sonntag. Wirds denn nun mit dem berlinbesuch ; meld dich! Wir reden dann über jugendgewalt und gegenwehr... lol
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#11 madridEUAnonym
  • 13.01.2008, 10:19h
  • @stromboli: Gelangweilt seh´ich an einem dieser mir stets verhassten Sonntage ins Forum und beschäftige mich erstmals mit diesem Thema, das mich normalerweise weniger interessiert. Genüsslich ziehe ich mir Deinen Kommentar rein, bei dem ich mich unwillkürlich an Donatellos tuntigen David (anno1445)erinnere, der schwul-sinnlich und erleuchtet demonstriert, wie man mit Intelligenz über einen dummdreisten Goliath triumphiert.
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#10 GuckerAnonym
  • 13.01.2008, 09:33h
  • Wer denkt, ein Roman - und das ist dieses Buch wohl - muss mit der Realität ident sein, irrt.

    Ob sich der Autor tatsächlich mit Faustschlägen die Anerkennung als Schwuler "erobert" hat, darf bezweifelt werden. Es sei denn, er wäre auch als Hetero zur Gewalttätigkeit bereit.

    Insofern bestünde kein Unterschied hinsichtlich der sexuellen Neigung zu anderen Schlägertypen.

    Allerdings gibt es auch Kampfsportarten, in denen
    Schwule den Körperkontakt genießen - aber dann ist es ja "Sport" *g*.

    Gewalt löst niemals Probleme, sie schafft bloß welche.
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#9 stromboliProfil
  • 04.12.2007, 13:28hberlin
  • ich finde den versuch der reflektion über gewalt auch im umkehrungssinne , nähmlich die von uns aus gehen kann ,als wichtigen beitrag zur selbstfindung!

    Sich gegen die angewendete gewalt nicht zu wehren, bedeutet den gewalttätigen den raum zu überlassen. Gewalttätigkeit setzt die erwartung der durchsetzungsfähigkeit eben dieser voraus: schlag ich als erster zu, schlägt der andere sicher nicht zurück....
    Die koinfliktunterdrückungsstrategie geht von dem ausweichen , vermeidendem aus ; berücksichtigt aber nicht die zwanghaftigkeit der täter und deren ursachen.:
    In der regel handelt es sich um ebenfalls sozial ausgegrenzte , sprachlich reduzierte und sozial inaktive. Ihre sprachlosigkeit sich ihrem umfeld darzustellen und die unterschiedlichkeiten als eine gegebenheit zu akzeptieren lässt ihren "körper " als einzig verständliches instrument der komunikation zu !
    Insoweit verstehen sie auch nicht das "intelligente" abtauchen in wort und deeskalation. Im gegenteil , es steigert die wut nicht "verstanden zu werden ".

    An diesem punkt angekommen hilft nur noch die klare trennungslinie , die auch den körperlichen einsatz fordert!
    Ich zitire mal @dragonwarrior aus einem anderen beitrag:
    homophobie in schulen (übrigens, auch die ist ein zeichen von schwäche: homophobie ist nichts weiter als die aus angst vor dem anderssein des homosexuellen gegenübers erzeugte entstehende abneigung.)
    so arbeite ich auch mit den jungs, wenn ich in schulen unterrichte: ich leg die wurzel dieser reaktion offen, wenn sie mir begegnet... und das durchaus im offenen konflikt mit dem schüler, den es betrifft...
    "schwule sau"... die jungs fangen damit schon in der grundschule an... (und ich muss sascha, der oft zu diesem thema postet, recht geben, dass da noch viel getan werden muss) ohne zu wissen, was das wort bedeutet... irgendwann wird es aber zur formel für "schlecht, blöd, dreckig und eben homosexuell"
    und da geh ich heftig gegen an, wenn ein schüler einen anderen so angeht. ich hatte die situation neulich: meine reaktion war folgende: "hab ich hier eben "schwule sau" gehört?" ich schau ihn direkt an... er lügt "ich hab's nicht gesagt..." ich schau meinen kollegen an, der die unterrichtseinheit zum thema HIV mitgestaltet hat, der nickt... "mein kollege hat's auch gehört... (pause) du kannst von glück sagen, dass das hier ein pädagogischer kontext ist und ich an und für sich gute laune habe... wär dir das in der u-bahn passiert und ich hätte einen schlechten tag hättest du ein fettes problem."
    Hier ist jeder satz zu unterstreichen!
    Es bedarf, und das will auch erst mal gelernt sein von uns , einer klaren position auch unter einbeziehung körperlichen einsatzes.
    Interessanterweise einer der phänomene im tuntenstreit:
    Tunten sind der schwulen sache schädlich , weil sie die vorurteile der restbevölkerung über uns nur im negativen sinne bestätigen...
    Das es eben diese sind , die täglich mit verve und mut ,ihre identität NICHT westerwellisiert haben , dem schwiegersohnidelal sich verweigern, wird dabei übersehen.
    Stonewall ohne die tunten hätte es so nicht gegeben !
    Eben diese "aggressivität" gegen den heteroentwurf der männlichkeit sollten wir respekt abgewinnen . Mehr noch , wir könnten , im spielerischen umgang mit den geschlechterdefinitionen, die lächerlichkeit der heteromännlichkeiten aufdecken.... inklusive handkreiflichkeiten.
    Zumindest haben wir das in den 70-80zigern schon mal mit erfolg durchexerziert.

    Aber wo finden wir dann den heteronormativen traumprinzen .........lach
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#8 KaysiAnonym
  • 16.09.2007, 11:36h
  • Also ich finde es hoch interesannt was er geschrieben bzw. gesagt hat allerdings denke ich das es vollkomener schwachsinn ist. Man muss nicht alles über sich ergehen lassen aber immer wenn man faster zurückschlägt schlägt der andere auch zurück
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#7 furzAnonym
#6 redforceAnonym
  • 14.09.2007, 18:27h
  • Super!!!

    Viele Schwule sind durch Erziehung, Umfeld usw in eine Opferrolle hineingedrängt worden, aus der man sehr schwer wieder herauskommt. (Weiß ich aus eigener Erfahrung.) Dazu Mut zu machen finde ich super.

    Und von denjenigen, die keine Opfer sind, kann ich nur hoffen, dass sie soviel Selbstbewusstsein haben, nicht als Täter auftreten zu müssen. (Möcht nicht wissen wieviele von denen die Schwulen zusammenschlagen selber gern mit nem Burschen was hätten)
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#5 andreasAnonym
  • 14.09.2007, 18:08h
  • Also ich bin hetro und ich kann nur meinen schwulen Steuerberater zitieren: "Lass Dich nicht verarschen und vor allem nicht schlagen. Egal was und wen du fickst. Und Sex unter 16jährigen finde ich eklig und Gummis sind wichtig." Ich kann dem nur zustimmen. Es kommt immer auf die Person an. Also an alle Homos, wenn ich das mal sagen darf: "ich finde diese drei Grundsätze sehr gut und alles andere macht nach Eurem Gusto. Man muss kein Mauerblümchen sein, um sich dauernd schubsen oder schlagen zu lassen. Wehrt Euch.
    Ich denke, dass die homosexuellen natürlicher leben, als die heteros. Die Tierwelt lebt zu 80% homosexuell und trifft sich nur in der Paarungszeit zur Bestandserhaltung. Ich könnte halt nicht mit einem Typen ficken und ihn total lieben. geht halt nicht. Aber das macht ja nichts oder?
    Also habt weiter Spass und lasst euch nicht unterdrücken..
    Mit einer höflichen Verbeugung,
    Andreas
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#4 mvsAnonym
#3 maciicxProfil
  • 14.09.2007, 15:22hpnkw
  • "1. Sind es meistens 1 homosexuelles Kid und mehrere heterosexuelle Kids.."
    jo, ist wohl so. zumal hässliche gruppendynamische geschichten wohl dafür sorgen werden, dass man nicht allzuviel beistand bekommt.

    "2. Können Vorurteile nicht mit Fäusten abgebaut werden - das wissen wir doch alle! Sie verstärken diese nur!"

    naja, a) das vorurteil, schwule würden nicht zurückschlagen, wäre ja schon mal widerlegt. b) geht es nicht allein darum, vorurteile auszuprügeln, sondern sich in einer gewalttätigen situation zu wehren, und darüberhinaus nicht um jugendliche schwule, die vourteile rausprügeln sondern um bilder von jugendlichen schwulen, die vorurteile rausrpügeln. was der wahrnehmung schwuler als leichte opfer entgegenwirken würde. und c) gab's da ja mal stonewall...

    "3. Können nur Kids, die schon sehr "heterosexuell sozialisiert" worden sind, diesen Spagat allenfalls machen!"

    hmm, mir scheint du bist selbst dem vorurteil aus 2a) erlegen...
    im übrigen haben in unserer gesellschaft kids quasi als default-wert eine heterosexuelle sozialisation. (darin liegt ja auch das problem...)

    "4. Womit ich Sex haben möchte, das kann ich nicht prügeln. Denn ein gutes Körpergefühl beim Sex baut Aggressionen ab!"

    du hast irgendwie was falsch verstanden. geht nicht um potentielle bettgefährten sondern um feinde. außerdem schließt sex haben wollen nicht guten sex haben mit ein...
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#2 SvenAnonym
  • 14.09.2007, 12:34h
  • Sehr guter Kommentar @1
    Kann ich nur zustimmen.
    Man muss sich zwar verteidigen können, notfalls auch mit Gewalt, aber Gewalt ist keine Lösung!

    Zu Deiner Frage mit den ehefrauenprügelnden Heteros:
    Viele bauen ihre Aggressionen eben nicht friedlich ab. Zudem fühlen sie sich sehr schwach und wollen sich selbst und der Frau so zeigen, dass sie doch stark sind.
    Es gibt auch Männer, die ihre Frauen schlagen, weil sie sauer auf ihre Frauen sind, dass diese sich das gefallen lassen. Klingt ziemlich dämlich, aber diese Männer würden gern mal schwach sein dürfen und wollen jemand starkes, der sie beschützt! Sie haben immer Angst, das stärker ihnen nur böses wollen.
    Das sieht man bei unendlich vielen Schlägern, die glauben nicht, dass ein stärkerer seine Überlegenheit nicht ausnutzen wird.
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#1 ThommenAnonym
  • 14.09.2007, 09:08h
  • Die Theorie wäre so schön! Aber

    1. Sind es meistens 1 homosexuelles Kid und mehrere heterosexuelle Kids.. und
    2. Können Vorurteile nicht mit Fäusten abgebaut werden - das wissen wir doch alle! Sie verstärken diese nur! (Siehe bei den Rechtsradikalen und den Antifa's!)
    3. Können nur Kids, die schon sehr "heterosexuell sozialisiert" worden sind, diesen Spagat allenfalls machen!
    4. Womit ich Sex haben möchte, das kann ich nicht prügeln. Denn ein gutes Körpergefühl beim Sex baut Aggressionen ab!
    5. Stellt sich die Frage: Warum prügeln soviele Heteros ihre Frauen, die sie angeblich lieben und mit denen sie Sex haben wollen....?
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