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- 17. September 2007 1 Min.
Eschborn (queer.de) – Der Internet-Anbieter Arcor hat die letzte Woche aus Jugendschutzgründen gesperrten Websites wieder freigeschaltet. Grund war nach Angaben von "Spiegel Online", dass auch harmlose Seiten wie die eines wissenschaftlichen Kongresses und eine Bollywood-Fanseite aus technischen Gründen mitgesperrt wurden. Arcor hatte nach dem Antrag eines deutschen Erotik-Anbieters ursprünglich nur drei Porno-Seiten blockieren wollen, die nicht durch Alterscheck geschützt sind unterstützt (queer.de berichtete).
Arcor hatte die IP-Adressen von Seiten wie Privatamateure gesperrt. Dabei wurde aber offenbar übersehen, dass auch andere Webseiten bei diesen Adressen hinterlegt waren; im Falle von Privatamateure soll es sich um 3,5 Millionen gehandelt haben. "Wir haben die beanstandeten IP-Adressen entsperrt, weil davon auch harmlose Seiten betroffen waren", erklärte Arcor-Sprecher Michael Peter heute. "Wir sperren erstmal nicht nach". Die beanstandeten Seiten seien ohnehin nach kurzer Zeit wieder auf Arcor erreichbar gewesen, weil die Anbieter die IP-Adressen geändert hätten. (dk)














