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  • 24. September 2007 11 2 Min.

Düsseldorf (queer.de) - Der Radiosender Antenne Düsseldorf und der Kabarettist trennen sich wegen einer Gülcan-Beschimpfung. Das meldet die "Westdeutsche Zeitung". Viele kennen Manes Meckenstock aus den TV-Sendungen "Zimmer frei" oder "7 Tage, 7 Köpfe". In seiner Heimatstadt Düsseldorf moderierte der Kabarettist seit mehr als zehn Jahren die beliebte Sonntags-Sendung "Kuckuck". Dort gab es eine herbe Entgleisung. "Wenn ich Gülcan sehe, bedauere ich, dass es die Nürnberger Rassegesetze nicht mehr gibt", sagte der 46-Jährige über die Moderatorin des Musiksenders Viva und frisch angetraute Ehefrau von Millionenerbe Sebastian Kamps.

Nach einem Gespräch mit Michael Mennicken, dem Chefredakteur von Antenne Düsseldorf, soll Meckenstock seinen Rücktritt erklärt haben. Die Sendung wurde abgesetzt. Am vergangenen Sonntag entschuldigte sich der Kabarettist für seine Entgleisung und verabschiedete sich von seinen Hörern. Mit den Nürnberger Rassegesetzen stellten die Nationalsozialisten 1935 ihre antisemitische Ideologie auf eine juristische Grundlage. Das Gesetz zur "Reinhaltung des deutschen Blutes" war ein wesentlicher Schritt zum Holocaust, der für viele Millionen Menschen den Tod bedeutete.

"Passierte so etwas in einer meiner Vorstellungen, dann wäre das wohl auch die letzte für den Künstler", zeigte Kay Lorentz, Chef des Düsseldorfer Kom(m)ödchens, Verständnis für die konsequente Reaktion des Lokalsenders. "Allerdings tut es mir sehr leid, dass ihm dieser Fehlgriff passiert ist, denn Manes und ich haben ein sehr freundschaftliches Verhältnis."

Von Gülcan braucht der Kabarettist keine Klage zu befürchten. Wie ihr Manager Adnan Karahanci erklärte, sei die Angelegenheit damit erledigt: "Gülcan kann nicht alles ernst nehmen, was über sie gesagt wird. Aber es ist richtig, dass der Sender so reagiert hat. Das hat schon ein bisschen weh getan." Manes Meckenstock selbst wollte keine Stellungnahme abgeben. (Dieter Sieckmeyer/ots)

#1 FynnAnonym
  • 24.09.2007, 16:58h
  • Oh Manes,

    das nennt man wohl einen echt bekloppten und fehlgeleiteten verbalen Ausrutscher. Dass Gülcan eine hohle Frucht ist, die aufgrund von Ass and Tits ihre Karriere gemacht hat (wie viele andere auch), das hätte ich dir blind unterschrieben. Aber die Nürnberger Rassegesetze zu zitieren ist nicht nur äußerst menschenverachtend, sondern auch noch dumm und dir als intelligentem Menschen einfach unwürdig. Keine Ahnung, was dich dazu bewogen hat, aber wie jeder von uns mußt auch du die Konsequenzen für dein Tun tragen!!! Beim nächsten Mal vielleicht dann wieder mal das Gehirn einschalten.
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#2 svenAnonym
  • 24.09.2007, 20:18h
  • Da hat er aber kein glückliches Händchen gehabt. Andererseits dürfte der gute meilenweit davon entfernt sein, dem rechten Lager Nahe zu stehen. Und so manch anderer kabaretist/Comedian hat sich da schon ähliches geleistet. Da sollte man doch drüberwegsehen können. Obwohl...eine solche Äußerung hätte ich eher vom Ede aus Bayern erwartet, aber der hat ja jetz erstmal Oktoberfestauszeit
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#3 fabianAnonym
  • 25.09.2007, 09:11h
  • "kein glückliches händchen"?
    "meilenweit vom rechten lager"?
    "fehlgeleiteter ausrutscher"?

    der schwerst schwuchtelige meckenstock hat nicht, wie katholenmeisner, ein obszönes wort (entartet) eingeflochten, sondern bezieht - locker daherplappernd - einen faschistischen wahnsinn (rassegesetze) auch noch auf eine migrantin (o.ä.), also muss sowas doch in seinem kopf herumspuken.

    das ist kein "fehlgeleiteter ausrutscher", sondern dem ist versehentlich etwas herausgerutscht, was seine geisteshaltung offenbart.

    so einen irrsinnigen zusammenhang können sonst nur npd-glatzen konstruieren.

    und ausgerechnet ein schwuler muss das sagen! pfuideibel!
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