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Einzelkommentar zu:
Schwulenhass unter Migranten höher


#2 hwAnonym
  • 25.09.2007, 14:58h
  • also ich werde die stärksten phobien, die gewalttäig ausgelebt werden in allen kapitalistischen ländern finden, die ihren zenit in der industriellen art der
    produktion überschritten haben, finden.
    und zwar in der schicht derer, die ökonomisch
    ausgegrenzt bzw. abgehängt wurden.
    ich werde sie weiter in gesellschaften finden,
    die einen wesentlichen wechsel in der art der
    produktion des lebens erleben. auch dort unten nachsehen, bei den ökonomisch abgehängten und ausgegrenzten.
    die relativ geräuschlose transformation der skandinavischen gesellschaften in die informations-, wissens- oder dienstleistungsgesellschaft, gerne
    post-industriell oder sonstwie genannt, erklärt sich
    aus dem demokratiemodell sozialstaat.
    dort wurden kaum gelder für die wissenschaftliche
    fundierung der ethnisierung sozialer verwerfungen
    ausgegeben. auch nicht für die bewältigung von polizeiaufgaben bei rohstoffraubzügen, sondern für die
    vergleichsweise gelungene integration zugezogener menschen in einem vorbildlichen wissenssystem für die schon vorhandenen menschen.
    der einfluß einer geizigen, feigen und strukturell
    hinterhältigen mittelschicht konnte sich dort nicht mit
    expansionsbereiten eliten vermählen.

    von israel lernen, heißt siegen lernen !!!!

    Moshe Zimmermann, dem Leiter des Fachbereichs für Deutsche Geschichte an der Universität Jerusalem hervor. Er schrieb auf Ynetnews.com: "Die israelische Gesellschaft ist ungeachtet dieser [Neonazi] Gruppe von Rassismus und Gewalt erfüllt", gegen "die arabische Bevölkerung eingestellt, gleichgültig ob diese im eigentlichen Israel oder den Besetzten Gebieten lebt"
    Auch wenn die Einwanderer aus der ehemaligen Sowjetunion den ethisch-religiösen Charakter des Staates sichern sollen, schlagen ihnen Vorwürfe entgegen, dass sie weder jüdisch sind noch echte Zionisten, denen es um das Schicksal Israels geht - sondern nur Wirtschaftsflüchtlinge, die das Sozialsystem Israels ausbeuten wollten. Sie stellen einen nützlichen Sündenbock dar und leiden am meisten unter der allgemeinen wirtschaftlichen Fehlentwicklung, den sinkenden Löhne, den verschlechterten Arbeitsbedingungen und den Kürzungen im Sozialstaatssystem.

    Die oft entsetzliche soziale Situation, in der sich die russischen Einwanderer befinden, trägt zweifellos zu der explodierenden Wut bei, wie sie bei der jugendliche Neonazi-Bande zu sehen war.
    Ohne Sympathie für die acht Angeklagten zu hegen, meint er jedoch, dass die Entfremdung der russischen Jugend sozio-ökonomische Wurzeln hat: "Die Eltern [dieser Kinder] haben ihren sozialen Status verloren, seit sie hier herzogen. Sie büßten ihr Selbstbewusstsein ein und ziehen ihre Kinder in einem Vakuum auf. Sie wollen sich hier einordnen, bekommen aber die ganze Zeit zu hören, dass sie keine Juden sind."
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