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Kommentare zu:
Schwulenhass unter Migranten höher


#11 hwAnonym
  • 25.09.2007, 17:50h
  • @ patrick

    ja, das ist der stammtisch-populismus mit denen
    die jungs, schäubles und andere im kern strunzfeige
    werteritter, die party people der vergeisenden
    toskanafraktion vor sich her treiben.
    fakt ist, dass menschen nicht-deutscher herkunft und menschen deutscher herkunft nicht miteinander, sondern vielmehr nebeneinander her leben. aufgrund der sozioökonomischen probleme ballen sich migrantInnen in bestimmten bezirken, diese ballungsgebiete können als soziale brennpunkte bezeichnet werden.
    und natürlich ist es so, dass sich migrantInnen - zum teil in folge der ausländergesetzgebung - diskriminiert gefühlt haben und sich zurückzogen. die aufspaltung der gesellschaft entsteht vor allem als resultat sozialökonomischer prozesse, die wiederum ihrerseits resultat politischer entscheidungen sind.
    es darf nicht ignoriert werden, dass die meisten diskriminierungen wie arbeitslosigkeit, wohnungsnot oder soziokulturelle barrieren nicht „migrantenspezifischer“ natur sind. darüber hinaus zeigen gerade kommunen in den östlichen bundesländern, dass „benachteiligte quartiere“ unabhängig von migrantInnen existieren.
    das bild, das die cdu hier zeichnet, migranten wollten sich nicht integrieren und das seien alles „integrationsunwillige menschen“, stimmt nicht. man sieht es zum beispiel an hand der für mütter angebotenen kurse in neukölln, diese kurse sind rappelvoll. der wille, die sprache zu lernen, ist da. man muss nur eben die möglichkeiten dazu schaffen.
    das postulat „deutschkenntnisse als schlüssel zur integration“ fördert die illusion, dass die sprache auch der schlüssel zu arbeit und erfolg ist. wir haben allgemein eine hohe zahl an arbeitslosen, resultierend daraus, dass wir keine arbeitsplätze haben. die rot-grüne regierung hat eine arbeitsmarktreform in form von hartzgesetzen mit der vision eingeführt, arbeitsplätze zu schaffen.
    das gegenteil ist eingetreten.
    du gehörst zu den schwulen histrionen,
    die rollstuhl-sullas brauchen, um die republik nach
    gusto ihrer think tanks umzuformen.
    die bürgerkriege sind ihnen recht, jung gegen alt
    hetero gegen homo, in- gegen ausländer, hell gegen dunkel, promoviert gegen bildungsfern. und über allem schwebt der dreck, zu verhindern arm gegen reich. mögliche mobilisierungsmedien werden ja schon unter kontrolle gebracht.
    kennenlernen heißt das erfolgsrezept, in echt.
    nicht so: ich kenn da einen(.........) der ist nett, aber die anderen
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#12 redforceAnonym
  • 25.09.2007, 17:51h
  • "Anvisieren", beobachten, Straßenseite wechseln, wenn einem so eine Gang entgegenkommt, hat nichts mit Abneigung zu tun, sondern nur mit Selbstschutz. Obwohl ich sehr friedlich bin, hatte ich schon öfter Probleme mit Gewalttätigen (einmal nur deswegen, weil ich aus einem schwulen Lokal rausgegangen bin und die gerade ihren Frust luswerden mussten), und es waren IMMER Ausländer die Täter. Und das, obwohl ich ganz sicher keine "Abneigung" gegen Ausländer habe. Aber man muss halt erkennen, dass neben den Anständigen *überdurchschnittlich* viele Verbrecher darunter sind. Das "überdurchschnittlich" ist es, das viele "Gutmenschen" nicht fassen wollen, aber es ist leider so - die Ursachen dafür sind eben in Religion, sexistischer und autoritärer Erziehung usw. zu finden.
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#13 FDPlerAnonym
  • 25.09.2007, 18:18h
  • at Wolf: Sollte dich die Tatsache, dass sich diese Gruppe in ein paar Jahrzehnten auflösen wird, so aufgeregt haben, tut mir das sehr Leid. Es ist aber nun einmal ein Faktum. Zudem wollte ich damit sicher nciht ausrücken, dass das Problem erst dann gelöst ist. Ich hoffe sehr, dass wir das Problem in den nächsten Jahren beheben können!

    Die russlanddeutsche Immigration hat ihr Recht und die Gruppe hat das Geld, das für sie investiert wurde, wieder einbezahlt. Sie bringt dem deutschen Staate ein Plus in die Kassen! Also haben Steuerzahler hier nichts an Geld verschwendet!
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#14 hwAnonym
  • 25.09.2007, 18:22h
  • @ redforce

    ..und so erklärst du dir wahrscheinlich auch den überdurchschnittlich hohen anteil nicht-weißer
    in den knästen der leading-nation des globalen kapitalismus ?
    wenn die analyse schon schräg ist, kann´s eigentlich nur schlimmer werden.
    welche eingetröpfelten ressentiments soll der lesende zur wirkung bringen,
    wenn er "gutmensch" liest ?
    hab ich da was wichtiges verpaßt ?
    ist dein traum ein mega-west-berlin, dass sich eine
    art flächenstammheim gönnt ?
    na ja, wenn du meinst. in israel testet man sowas gerade. zutaten: "echte" israelis, araber, drusen, beduinen mit israelischem pass, all das ohne israelischen pass.
    zur zeit gibt es einen run der "echten" israelis, um
    über die österreichische botschaft an den euro-pass zu kommen. manchmal kann man an kleinen dingen ja großes zeigen.
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#15 michael.nippesAnonym
  • 25.09.2007, 19:31h
  • Keine überzeugende Studie ...

    ... erinnert auch mich an Studien aus dem USA, wo dann festgestellt wird: Schwarze sind krimineller als Weiße.

    Man schaue doch bitte nur 30 Jahre zurück, wo es noch keine Migri-Kids gab, die (direkte körperliche) Gewalt gegen Schwule dagegen noch ausgeprägter war als (leider) derzeit.

    Die Sache ist komplexer, als das man sie - wie es gerne geschieht - auf einzelne Faktoren einschränken könnte:

    Religion, soziale Lage, Bildung usw..

    Und deshalb kann auch nur eine komplexe Antwort Schwulenhass einschränken.

    Und, der Schwulenhass anderer kann keine Entschuldigung für eigenen Hass sein - und davon gibt es - inklusive der ganzen Nazisschwulen in NPD und Kameradschaften - ja leider inzwischen auch genug.
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#16 NorbertAnonym
  • 25.09.2007, 19:36h
  • Laut Focus (
    www.focus.de/wissen/wissenschaft/migranten_aid_133928.html)
    hat die Studie ergeben, dass auch jeder zweite deutsche, männliche Jugendliche etwas gegen sich küssende Männer auf der Straße hat. Die Zahl (49 Prozent) finde ich auch nicht gerade unproblematisch. Wenn Islam und Männlichkeitsidale der Grund für den "Hass" bei 76-79 Prozent der männlichen Migrantenkids sein sollen, wie begründet der LSVD denn den Hass bei deutschen Kids und was will er dagegen tun?
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#17 saltgayAnonym
  • 25.09.2007, 19:46h
  • Mich wundert das Ergebnis der Studie überhaupt nicht. Sie ist nur unvollständig. Die Befragung hätte im Oldenburger Münsterland, im Eixfeld, in der Südeifel und im Hotzenwald, wie auch immer die idyllischen urdeutschen Landstriche heißen mögen, fortgesetzt werden sollen. Ich darf zum wiederholten Male an den schönen Film: Jagdszenen in Niederbayern erinnern.

    Bisher erinnerte mich diese Diskussion an ein Streitgespräch unter Großstadt-Bohemiens im Straßencafe. Deutschland besteht aber nicht nur aus Metropolen, die siehe Berlin kein Gegenmittel gegen Spießigkeit sind, sondern auch aus weiten ländlichen Regionen in denen sogar auch Schwule leben.

    Da ist es die erdverbundene Homophobie, die dazu beiträgt, dass viele Schwule dort Fersengeld geben um in die anonyme Großstadt zu flüchten. Zugegeben, die schwule Freizeitgestaltung ist auf dem Lande extrem eingeschränkt, aber sicherlich nicht der alleinige Abwanderungsgrund.

    Homophobie ist dort auch alltäglich. An Haupt- und Realschulen und auch an Gymnasien ist das Schimpfwort "Schwuchtel" eine übliche Form der Beleidigung und bereits in der 5. Klasse ist die stärkste Befürchtung von Jungen als "schwul" zu gelten. Worin liegt bitte sehr der Unterschied zu Jugendlichen aus Migrantenfamilien?

    Ob nun Russlanddeutsche oder türkische Jugendliche, wir haben beides in unserer Stadt im Übermaß, die Probleme sind viel eher sozialer Natur, die aggressive Homophobie ist nur ein Symptom, wie auch bei den deutschen Jugendlichen. Das hat nichts mit Relativierung zu tun, sondern mit Ausgrenzung und die trifft auch sozial schwache deutsche Jugendliche.

    Vielmehr würde ich es begrüßen den gedanklichen Hintergrund zu beleuchten. Bei einer Gruppe ist es der Islamismus und bei der anderen Gruppe fehlt jegliche transzendente Weltanschauung. Dass besonders die älteren Russlanddeutschen bei den evangelikalen Freikirchen zu finden sind, hat nur wenig Auswirkung auf die junge Generation. Damit scheidet für mich Religion als alleinige Quelle zu Homophobie aus. Denn unsere frisch gefirmten und konfirmierten Jungen verhalten sich ja auch nicht anders. Deshalb wird noch viel zu tun sein diese Erscheinung zu bekämpfen - aber ohne Auseinandersetzung mit den Wertvorstellungen vom Mensch an sich geht es nicht. Schnelle Aburteilungen werden die Homophobie bestimmt als letztes verschwinden lassen.
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#18 leftqueersAnonym
  • 25.09.2007, 22:56h
  • @DragonWarrior: "......Versuche daraus jetzt rechtsextremen Profit zu schlagen sind absolut fehl am Platze und lassen sich auch nicht aus der Studie, die im Fazit sogar davor warnt, ableiten....."

    Hm, ich hatte diese thematik angeführt, da @Patrick gleich wieder danach rief.
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#19 FredAnonym
#20 FredAnonym

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