Hauptmenü Accesskey 1 Hauptinhalt 2 Footer 3 Suche 4 Impressum 8 Kontakt 9 Startseite 0
Neu Presse TV-Tipps Termine
© Queer Communications GmbH
https://www.queer.de/detail.php?article_id=7658
Home > Kommentare

Kommentare zu:
Schwulenhass unter Migranten höher


#21 gerdAnonym
  • 26.09.2007, 07:47h
  • Die Studie halte ich für sehr glaubwürdig und treffend: gerade aus bestimmten (nicht allen!!!) Migrationsgruppen erfahren heute homosexuelle Menschen höhere Ablehnung als dies bei Menschen der Fall ist, die hier aufgewachsen sind.

    Daher halte ich insbesondere die Auseinandersetzung der Community mit den entstandenen Moscheen in Deutschland für wichtig. In diesem Zusammenhang macht die deutsche Bundesregierung auch eine sehr grossen migrationspolitischen Fehler. Die Ausbildung der Imame an den Moscheen muss in Deutschland zwingend erfolgen; es kann nicht sein, dass diese aus der Türkei/Agypten geschieht.
    Denn nur wenn hier an einer staatlichen Hochschule ein Studium eingerichtet wird und deren Abgänger dann an deutschen Moscheen unterrichten, ist gewährleistet, dass in den Unterrichtsstoff auch Themen wie Frauenrechte und sexuelle Orientierung aufgenommen wird.

    Dies ist ein Versäumnis der Migrationspolitik in unserem Land, das die Moscheen aus dem Ausland gesteuert werden.
  • Antworten » | Direktlink »
#22 leftqueersAnonym
  • 26.09.2007, 08:54h
  • @gerd: ".....erfahren heute homosexuelle Menschen höhere Ablehnung als dies bei Menschen der Fall ist, die hier aufgewachsen sind....."

    Hm, mit Menschen die gerade erst hierher gekommen sind, habe ich bisher andere Erfahrungen gemacht.
    Anders bei denen, dsie schon länger hier leben, eigentlich integriert sein müssten.

    Es gibt auch Gründe, warum Teile der Ausländischen Mitbürger noch nicht oder unzureichend integriert sind. Sie wurden durch flasche ausländerpolitik immer in bestimmte Stadtgebiete verwiesen, damit sie unter sich sind.

    Das ist aus heutiger Sicht ein Fehler gewesen.

    Aber, nun nocheinmal zurück zu kommen, zur Thematik des Schwulenhasses: Dieser geht nicht explizit von Jugendlichen aus, die einen Muslimischen hintergrund haben. Dieser geht auch von jugendlichen aus anderen Kulturkreisen aus. Meistens liegt es daran, wie der Umgang mit dem Thema Homosexualität im Herkunftsland erfolgt und inwiefern diese jugendlichen Religiös geprägt sind.

    Aber es ist auch der Umgang mit Politischen Themen, denn in mancher "National befreiten Zone", egal, ob diese nun in Ost- oder Westdeutschland liegt, werden definitiv Homosexuelle auch gejagt, geschlagen, etc.

    Ich "durfte" das am eigenen Leib erfahren: Schutzgelderpressung, Schläge, bedrohung, Raub, bis hin zum ende, das mit einem aufgesetztem Schuss aus einer 9mm-Automatik-Schreckschusspistole in meinen Kopf endete.

    Das Ergebniss der Strafanzeigen war, das der Verteidiger eines der Täter behauptete, ich hätte seinen Mandanten angemacht.

    Hm, wenn das als rechtfertigung dienen soll??

    Achso, lieber gerd: Auch hier gilt, Trolle bitte nicht füttern!
  • Antworten » | Direktlink »
#23 EmoAnonym
#24 gerdAnonym
  • 26.09.2007, 11:20h
  • @leftqueers
    Die Trolle werden leider schon dadurch gefüttert, dass Queer diese hier in den Kommentaren öfters veröffentlicht. Das wundert mich sowieso, warum Queer dies macht.

    Wir veröffentlichen keine Beiträge, die gegen die Netiquette verstoßen, beurteilen aber den Inhalt der Beiträge ansonsten nicht. Wir möchten keine Zensur ausüben und glauben, dass das von den meisten Lesern auch so gewünscht wird. Red.
  • Antworten » | Direktlink »
#25 leftqueersAnonym
#26 kaiw@gmx.deAnonym
  • 26.09.2007, 12:47h
  • Wer ein antisemitisches und homophobes Europa will, muß Grün oder PDS wählen, dass sind die besten Steigbügelhalter für islamische Intoleranz und Islamfaschismus.
  • Antworten » | Direktlink »
#27 Heinz Anonym
  • 26.09.2007, 18:03h
  • Studien sind immer davon abhängig, wer sie bestellt.
    Die Studie geistert jetzt durch die weite Medienwelt aber selbst mit eigenen Augen gelesen habe ich sie bisher noch nicht. Vielleicht kann mir jemand hier mal einen Tipp geben wo man sich das mal durchlesen kann.

    Alles was man bis jetzt aus der Studie rauslesen kann ist das bestimmte Migrantengruppen eine stärkere antihomosexuelle Einstellung haben als Jugendliche ohne Migrationshintergrund, aber die antihomo - sexuelle Einstellung hat der Vatikan auch und das sind studierte Leute, stinkreich dazu. Wichtig ist doch das die Hemmschwelle zur körperlichen Gewalt nicht sinkt, das anpöbeln auf offener Straße ist doch hier allgemeiner Volkssport. Punks ,Obdachlose ,Ausländer (sovern erkennbar) Japanische Kleinwagenbesitzer, Kunden der Bahn und der Telekom können davon doch ein Lied singen.

    Das Imame in Deutschland ausgebildet werden sollten und hier in den Moscheen predigen halte ich für richtig, was weiß jemand aus der Türkei oder sonstwo, wie hier in Deutschland der Hase läuft. Der Problemjugendliche kann vielleicht mit Koranfragen kommen aber wenns um Bewerbungen, Ämter, Schulprobleme geht sind die doch schon überfordert.
    Mehr Streetworker mit Migrationshintergund, was weiß die Heidi aus dem Schwarzwald mit nem 1er Diplom schon von Migrantenkindern. Die würde ich auch nicht für voll nehmen.(In meiner Stadt läuft so eine gerade rum).

    Der Ansatz des persönlichen Kontaktes halte ich für sehr sinnvoll Vorurteile abzubauen. Ja sogar sinnvoller als die ganzen CSDs oder diese Kommentare hier schreiben. Vor allem aber aus persönlicher Erfahrung weiß ich ist das am nachhaltigsten.
  • Antworten » | Direktlink »
#28 SaschaAnonym
  • 26.09.2007, 18:26h
  • Tja, das ist dann wohl typisch deutsch!!!

    Aus einer Studie, die zu Tage fördert, dass die Hälfte aller deutschen (d.h. hierzulande, dem deutschen Blutsrecht sei dank: deutschstämmigen) Jugendlichen Homosexuelle und Homosexualität im Alltag (und damit wohl überhaupt) abstoßend finden, die Schlussfolgerung zu ziehen, das sei in erster Linie ein Thema, das migrantische Jugendliche betreffe und daher ein Thema der Integrationspolitik.

    Auch wenn letzteres sicherlich nicht ganz falsch ist, so lautet für mich das viel bedeutendere Ergebnis, dass die Einstellungen deutschstämmiger junger Menschen - aus der "Mitte der Gesellschaft" wohlgemerkt - keineswegs signifikant positiver zu bewerten sind!

    Daher ist das auch - lieber Herr Beck, liebe "Grünen" - ganz bestimmt nicht in erster Linie ein Thema der Integrationspolitik, sondern ein Thema der BILDUNGSpolitik im Allgemeinen sowie umfassender Anti-Diskriminierungs- und Gewalt-Politiken in den deutschen Schulen!!!!!

    Aber das wäre freilich nicht so "en vogue", wie jetzt auch in den "Böse-Multi-Kulti-Gesellschaft"-Gesang einzustimmen!
  • Antworten » | Direktlink »
#29 SaschaAnonym
  • 26.09.2007, 18:32h
  • Und an die Adresse der LSU:

    Wenn in diesem Lande irgend jemand ein "freies und tolerantes" Europa mit uneingeschränklt gleichen Rechten für Homosexuelle gezielt sabotiert und blockiert, dann ganz sicher nicht die bösen muslimischen Migranten, sondern an vorderster Front die ehrwürdigen "christlichen" Damen und Herren von CDU und CSU!

    Deshalb solltet ihr am besten mal euer fremdenfeindliches Maul halten!
  • Antworten » | Direktlink »
#30 leftqueersAnonym
  • 26.09.2007, 22:28h
  • Lieber @Sascha, auch Dir gebe ich den Rat, Trolle nicht zu füttern, da sich diese sonst extrem rasant vermehren.

    P.S.: Wieso reagierst Du nicht auf meine E-Mails?
  • Antworten » | Direktlink »

» zurück zum Artikel