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- 26. September 2007 1 Min.
Washington (queer.de) - In landesweiten Demonstrationen wollen sich Heterosexuelle in den USA dafür einsetzen, dass Homosexuelle die gleichen Rechte erhalten. "Seven Straight Nights For Equal Rights" soll damit den Druck auf Politiker erhöhen, zum Beispiel Antidiskriminierungsgesetze zu erlassen und die Ehe-Öffnung anzustreben. Vom 7. bis zum 13. Oktober sind daher Demonstrationen unter anderem vor Parlamenten und Gouverneurs-Villen sowie Informationsveranstaltungen geplant. Daran beteiligen sich auch Heteros an für Homo-Aktivisten ungewöhnlichen und konservativen Orten wie Des Moines (Iowa) oder Greenville (South Carolina).
"Als eine heterosexuelle Mutter von einem schwulen Sohn unterstütze ich gleiche Rechte für meine lesbischen, schwulen, bi- und transsexuellen Nachbarn", erklärte etwa Jeaneane Hill, die das Event in Seattle (US-Bundesstaat Washington) organisiert. "Mein Mann Bob hat mich in dem Kampf für gleiche Rechte unterstützt, bis er letztes Jahr gestorben ist. In Erinnerung an Bob und zu Ehren unseres Sohnes Troy fühle ich mich geehrt, die 'Seven Straight Nights' im Staat Washington anzuführen. Homosexuelle brauchen heterosexuelle Amerikaner, die sich für ihre Rechte einsetzen!".
Die Veranstaltungen wurden initiiert von den Gruppen Soulforce und Atticus Circle. (dk)
Links zum Thema:
» Seven Straight Nights for Equal Rights










