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Einzelkommentar zu:
Österreich: Homo-Pakt schon 2008?


#2 RechtsstaatAnonym
  • 28.10.2007, 22:41h
  • Das Recht, auf subkulturelle Gestaltung heißt eben nicht, dass in der "Spaß-Gesellschaft" jede sexuelle Neigungen undiskriminiert in jeder von ihr angestrebten Weise sich verwirklichen darf. Das kann es nicht heißen und das ist nichts Neues.
    So wird niemand einem Perversen einen Mord nachsehen, nur weil er seinen sexuellen Neigungen undiskriminiert nachgehen möchte. Und auch niemand räumt Pädophilen "ein Recht auf undiskriminierte sexuelle Neigungen" ein, wenn sie auf Kinder jeden Alters zugreifen. Weil internationale Organisationen der Homosexuellen das ebenso eindeutig sehen, haben sie sich auch von dem Rechtssoziologen Rüdiger Lautmann distanziert, der anstelle der Eltern die Pädophilen als Sexualerzieher der Kinder installiert sehen wollte.

    Nur weil jemand "seinen Willen nicht bekommt", heißt noch lange nicht, dass jemand bereits diskriminiert wird. Und aus diesem Grund gibt es kein Recht von homosexuellen Männern und Frauen auf ein Kind oder auf die Adoption. Nur weil sie Erwachsenen im förmlichen Sinne sind, heißt das nicht, "dass sie alles bekommen müssen, wonach sie ihre Hand ausstrecken". Eine solche Rechtfertigung wäre erst dann gegeben, wenn sich zeigen ließe, das dieser Wunsch von Homosexuellen mit dem Wohl der Kinder vereinbar ist. Und dieser Nachweis ist nicht schon mit dem naiven Bekenntnis erbracht, dass "Homosexuelle doch so viel Liebe zu verschenken haben" (Standard, 28.7.01). Dann müsste man auch Pädophilen den Wunsch nach ihrem Kind erfüllen, für den sie ebenfalls "ihre überreiche Liebe zu Kindern" ins Feld führen! Viele Formen erwachsener Liebe sind nun einmal für Kinder alles andere als förderlich!
    Deshalb hat Heinz Zangerle (Der Standard 27. 7.01) den Aspekt des Kindswohl erfreulicherweise wieder in eine Diskussion eingeführt, die von Selbstverwirklichungswünschen ohne Rücksicht für das Kindswohl geleitet wird. Die allein maßgebliche Frage ist: Was ist schädlich an der Homosexualität für das Kindswohl?
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