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- 06. Oktober 2007 2 Min.
Washington (queer.de) -Rücktritt vom Rücktritt: Der über die "Klappen-Affäre" gestolperte US-Politiker Larry Craig will nun doch im Amt bleiben und seinen Sitz im Senat bis zur nächsten Wahl behalten.
Der Republikaner Craig war im Juni dieses Jahres am Flughafen von Minneapolis verhaftet worden, weil er angeblich in einer öffentlichen Toilette Sex mit einem Undercover-Polizisten angestrebt hatte. Die Festnahme hat zu viel Häme geführt, weil der konservative Senator als einer der größten Gegner von Homo-Rechten im Kongress gilt.
Vor fünf Wochen noch hatte Larry Craig nach heftigem Druck aus der Partei seien Rücktritt zum 30. September angekündigt. Parallel versuchte er allerdings, mit einem prominenten Anwalt-Team sein früheres Schuldeingeständnis für ungültig erklären zu lassen, scheiterte damit jedoch vor Gericht. "Das Geständnis ist präzise, freiwillig und wissentlich abgelegt worden", urteilte Richter Charles Porter am vergangenen Donnerstag. Bei Craig handele es sich um einen Karriere-Politiker von überdurchschnittlicher Intelligenz. "Er wusste, was er sagte, las und unterschrieb."
Trotz des eindeutigen Urteils ließ Craig nun mitteilen, er wolle die letzten 15 Monate seiner Amtszeit in Idaho sein Senatoren-Mandat ausüben. "Ich habe festgestellt, dass es mir möglich ist, effektiv zu arbeiten", heißt es in einer Erklärung des 62-Jährigen.
Craigs Parteifreunde reagierten mit Entsetzen auf die Ankündigung. "Senator Craig hat uns sein Wort gegeben, dass er zurücktreten wird", sagte der republikanische Senator John Ensign aus Nevada. "Ich wünschte, er würde sein Wort halten." Die Entscheidung sei peinlich für den Senat und peinlich für die Partei von US-Präsident Bush. (cw)










die macht- und notgeilen schweinchen können es einfach nicht lassen.
wenn er mal beim sex erwischt werden sollte, ist er bestimmt vergewaltigt worden !