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  • 09. Oktober 2007 27 1 Min.

Berlin (queer.de) - Die Zahl der Männer, die sich nachweislich in Deutschland über schwulen Sex mit dem HI-Virus infizierten, ist im ersten Halbjahr 2007 um fünf Prozent gestiegen, während sie in anderen Gruppen gleich blieb oder leicht sank. Insgesamt gab es in sechs Monaten 1.334 Fälle, teilte das Robert-Koch-Institut (RKI) gestern mit. Der Anteil der Männer, die sich beim gleichgeschlechtlichen Sex ansteckten, stieg demnach auf 64 Prozent (2006: 61 Prozent; 2001: 46 Prozent). In sieben Bundesländern stieg die Zahl der HIV-Neudiagnosen unter Schwulen (Brandenburg, Hamburg, Hessen, Nordrhein-Westfalen, Saarland, Sachsen und Schleswig-Holstein), in den anderem Ländern blieb sie gleich oder ging leicht zurück. Durch heterosexuellen Sex steckten sich 18 Prozent der neu Diagnostizierten an (2006: 17 Prozent).

Das RKI erklärte angesichts der hohen Ansteckungsrate unter Schwulen, dass "Präventionsbemühungen auf einem hohen Niveau gehalten werden müssen." Deshalb werde die Deutsche Aids-Hilfe ab März 2008 mit einem "innovativen, umfassenden Präventionsprogramm gezielt Männer ansprechen, die Sex mit Männern haben", so das RKI. (dk)

-w-

#1 ChrisAnonym
  • 09.10.2007, 14:36h
  • Kein Wunder bei dem promiskuitiven Verhalten von so manchen Leuten aus der Szene ...
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#2 spontiAnonym
  • 09.10.2007, 15:23h
  • na und - positiv macht der sex erst wieder richtig spass.
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#3 Ulli_2mecs