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Kommentare zu:
Chávez: "Bin Macho, nicht schwul"


#1 wolfAnonym
#2 uliAnonym
#3 ThomasAnonym
  • 10.10.2007, 15:55h
  • Der Chavez schwul? Never in Life. Der Präsident und General der Bolivarischen Republik Venezuela ist alles, nur eines nicht schwul, das hätt man schon irgendwie gemerkt. Ich mag Chavez und seine Politik, er ist einer der wenigen fähigen und menschlichen Politiker auf der Welt. Wenn man sieht, was da vorher an Militärdiktaturen in Venezuela war, oh weia. Chavez hat meiner Meinung nach- und ich erkenne sehr schnell ob jeman schwul ist oder nicht- keine attribute, die darauf ernsthaft schließen lassen, dass er einer von uns ist.

    Eigentlich schade. Alles gute, Hugo!
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#4 winzel wunderAnonym
#5 Björn81Anonym
  • 10.10.2007, 19:26h
  • Es überrascht mich nicht, dass Chavez homophobe Kommentare abgibt, denn er treibt sich in schwulenfeindlichen Kreisen rum (Ahmadinejad, Fidel Castro usw.). Es ist unerträglich, wie manche dieser Idioten denken, man muss heterosexuell sein, um ein echter Mann zu sein. Chavez ist einfach nur abscheulich.
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#7 PoldiAnonym
  • 10.10.2007, 20:29h
  • oh ja, in der gegenwart dieses mannes fühlt man sich wie ein weichgekochtes frühstücksei.
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#8 madridEUAnonym
  • 11.10.2007, 10:26h
  • Es fällt auf, dass in letzter Zeit ungewöhnlich viele venezolanische Schwule nach Spanien auswandern, die durchweg keine Sympathien für Chávez hegen,
    der jedoch zu den politischen Freunden Zapateros gehört. Es ist möglich, dass Homosexuelle eine Zukunft fürchten, die kubanischen Verhältnissen ähnlich sein könnte, auch wenn sich Chávez nie
    homophob gezeigt hat. Unsere sozialistische Demokratie nach europäischem Muster , totale Gleichstellung ,freie Wahlen und die Möglichkeit, den Staatschef abzuwählen,verleihen ihnen wohl mehr Sicherheit. Im Übrigen geben Lateinamerikaner nicht so genau Auskunft, mit welchem Geschlecht sie schon im Bett waren und die Prahlerei, ein gestandener Macho zu sein, gehört dort zum täglichen Leben.
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#9 HampiAnonym
  • 12.10.2007, 00:09h
  • ein "echter" Macho ist tatsächlich nicht schwul. Dass es auch Schwule gibt, die auf Macho machen, ist bekannt, aber nichts weiter als Verkleidung, genauso wie die so unsäglichen Drag-Queens. Zu madridEU: Naja, weisst Du, Spanien ist innerhalb der EU bisher vor allem interessant für Steuerflüchtlinge! Die EU hat die Schweiz kritisiert für ihr unsoziales Steuersystem und siehe da, die Schweiz hat herausgefunden, dass Spanien genau die gleichen Priviligien für reiche alte Säcke bietet...heute hat ein EU-Kommissar am Schweizer Fernsehen nun erklärt, dass sie diesen Missstand so rasch wie möglich aus der Welt schaffen wollen. Du wirst die Zeit noch erleben, wo auch Du in Spanien sehr,sehr viel mehr Steuern zahlen musst, weil EU-Land und EU-Recht. Ich empfehle Dir daher schon jetzt, die Koffer zu packen und eventuell in die Schweiz zu ziehen, vielleicht sogar in ein idyllisches Bergkaff. Es gibt bei uns noch etliche Kantone wie Glarus, Appenzell, Nidwalden, wo es keine einzige "Schwulenbar" oder ähnliche Einrichtungen gibt, zum Beispiel für junge Homos in Glarus gibt es eine einzige diskrete Postfachadresse wo man sich hinwenden kann. Oder Du ziehst ins Schweizer Schwulenmekka nach Zürich wo es wirklich alles gibt für Homos....
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#10 dnaAnonym
  • 12.10.2007, 02:25h
  • Nun mag der Kommentar von Chávez nicht zu den schlausten gehören, aber es sollte doch einiges gerade gerückt werden bevor hier solche Gerüchte wie in den Kommentaren aufkommen...
    So wird darauf hingewiesen Homosexualität sei seit 1999 legal. Chávez gewann im Dezember 1998 die Wahlen, daher geschah die Legalisierung in seiner Amtszeit. Es handelte sich übrigens um die Aufanhme eines Diskriminierungsverbots aufgrund von sexueller Präferenz in die neue Verfassung.
    Zudem hat sich Chávez auch schon mehrmals zu Gunsten der Legalisierung von homosexuellen Partnerschaften ausgesprochen.
    Sicher ist Venezuela ein patriarchal geprägt es Land (mit allerdings auch zahlreichen matrilinearen Elementen).
    daher herrschen nach wie vor auch homofobe Verhaltensweise und es gibt auch Diskriminierung. Ebenso wie Polizeiübergriffe.
    Merwürdig ist in dem Artikel auch die Formulierung die Stadt Caracas habe eine Teilnahme am CSD zugesagt. Die Stadt Caracas finanziert den CSD seit mindestens drei Jahren. Zusätzlich wurde im Rathaus eine Stelle gegen sexuelle Diskriminierung eingerichtet in der Schwule und Transsexuelle arbeiten
    Artikel 28 des neuen Pressegesetzes (das im Ausland, auch in Deutschland, als vermeintlich autoritär und repressiv verteufelt wurde) stellt die Verbreitung von diskriminierenden (auch sexuell) Botschaften unter Strafe.
    Und zur Entscheidung die ausgelaufene Lizenz des privaten TV-Senders RCTV im Mai 2007 wegen mangelnden gesellschaftlichen Interesses nicht zu verlängern (auch da wurde behauptet dies sei Zensur...) erklärte Chávez bei der Einweihung des stattdessen gegründeten öffentlich-rechtlichen Senders TVes, der Sender RCTV habe einen großen Schaden angerichtet durch "... das ständige Bombardement mit Gewalt, Hass, Rassismus, (...) die Missachtung der Frau, der Kinder, der Missachtung der Homosexuellen, der missachtung des Landes und der Welt".
    Venezuela hat auch diverse internationale Erklärungen unterschrieben (die viele andere Länder nicht unterschrieben haben), die explizit den Schutz der Rechte von "sexuellen Minderheiten" beinhalten.
    Übrigens ist Zeit der repressiven Politik Kubas gegen Homosexuelle vorbei. Fidel hat öffentlich die völlig verfehlte Politik eingestanden und mittlerweile können nach psychologischer Begleitung sogar Geschelchtsumwandlungen auf Staatskosten unternommen werden (für die fortschrittliche Öffnung ist übrigens in großem Maße eine Tochter von Raul Castro verantwortlich, die seit vielen Jahren dazu forscht und sich für Homosexuellenrechte einsetzt.

    Mehr zu Venezuela und queer (auf Englisch):
    www.venezuelanalysis.com/analysis/1673
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#11 madridEUAnonym
  • 12.10.2007, 12:58h
  • @dna: Man darf Chávez nicht loben, ohne gleich wieder die Neocons auf dem Halse zu haben. Seine vulgäre Rhetorik bringt ihm beim spanischen "castellano" sprechenden Publikum nicht unbedingt Sympathisanten ein, aber die Mehrheit hat ihn nun mal in Venezuela gewählt und wird das auch weiter tun. Wer jemals Ausschnitte aus dem verbotenen TV-Kanal gesehen hat, kann sich für europäische Begriffe kaum vorstellen, dass sich ein Präsident auf Dauer eine solche Anhäufung von gemeinsten Beleidungen und Verleumdungen gefallen lassen würde, die natürlich das Ziel verfolgen, alte Verhältnisse der Abhängigkeit von den USA wiederherzustellen. Die Nähe zu homophoben Präsidenten wie Ahmadinejad kann man als Schwuler allerdings nicht gutheissen, entspringt aber sicher der Strategie von Chávez, sich alle Gegner des Imperiums warmzuhalten.
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