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- 10. Oktober 2007 1 Min.
Kampala (queer.de) - Die ugandaische Regierung stellt klar, dass es keine Rechte für Homosexuelle in dem ostafrikanischen Land geben werde. "Die Regierung wird ihr Möglichstes tun, um die Ausbreitung von Homosexualität zu verhindern", erklärte Ethikminister James Nsaba Buturo nach Angaben der Zeitung "New Vision". Homo-Aktivisten seien egoistische Menschen mit niederträchtigen Absichten. "Sie versuchen, einen fremden, gottlosen, ungesunden, unnatürlichen und unmoralischen Lebensstil dem Rest der Gesellschaft aufzubürden", so Buturo weiter. Schwule sollten sich in andere Länder absetzen, empfiehlt der Minister.
Im August hatte eine Homo-Gruppe erstmals eine Pressekonferenz in der Hauptstadt Kampala abgehalten und gleiche Rechte gefordert (queer.de berichtete). Als Reaktion folgten über 1.000 Menschen einem Demonstrationsaufruf einer christlich-muslimischen Gruppe und protestierten gegen Homsexualität (queer.de berichtete).
Derzeit kann schwuler Sex in Uganda mit lebenslanger Haft bestraft werden. (dk)














Nur traurig, wenn es in Staaten auftaucht, die es sich eigentlich nicht leisten können.