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https://queer.de/?7741
  • 10. Oktober 2007 13 1 Min.

Kampala (queer.de) - Die ugandaische Regierung stellt klar, dass es keine Rechte für Homosexuelle in dem ostafrikanischen Land geben werde. "Die Regierung wird ihr Möglichstes tun, um die Ausbreitung von Homosexualität zu verhindern", erklärte Ethikminister James Nsaba Buturo nach Angaben der Zeitung "New Vision". Homo-Aktivisten seien egoistische Menschen mit niederträchtigen Absichten. "Sie versuchen, einen fremden, gottlosen, ungesunden, unnatürlichen und unmoralischen Lebensstil dem Rest der Gesellschaft aufzubürden", so Buturo weiter. Schwule sollten sich in andere Länder absetzen, empfiehlt der Minister.

Im August hatte eine Homo-Gruppe erstmals eine Pressekonferenz in der Hauptstadt Kampala abgehalten und gleiche Rechte gefordert (queer.de berichtete). Als Reaktion folgten über 1.000 Menschen einem Demonstrationsaufruf einer christlich-muslimischen Gruppe und protestierten gegen Homsexualität (queer.de berichtete).

Derzeit kann schwuler Sex in Uganda mit lebenslanger Haft bestraft werden. (dk)

-w-

#1 TimoAnonym
  • 10.10.2007, 15:55h
  • Dummheit, Arroganz und Peinlichkeit wird es immer geben...

    Nur traurig, wenn es in Staaten auftaucht, die es sich eigentlich nicht leisten können.
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#2 FredAnonym
  • 10.10.2007, 17:20h
  • man,können wir froh sein in europa zu wohnen!
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#3 BastiAnonym
  • 10.10.2007, 21:51h
  • Uganda:
    Einwohnerzahl 27.269.482 (Stand Juli 2005)
    BIP/Einwohner 327 US-$ (2006)

    Lebenserwartung 49 Jahre
    Zugang zu sauberem Trinkwasser 56 %
    Zugang zu Sanitäreinrichtungen 41 %

    HIV-Infektionsrate 5-15 %
    HIV-Infizierte 600.000
    HIV-Tote (2001) 84.000
    Lese- und Schreibfähigkeit nach Erreichen des 15. Lebensjahres 68 %
    Armutsquote 35 % der Menschen sind nach Landeskriterien arm
    (Stand 2007)

    Die ugandische Regierung mischt autoritäre und demokratische Elemente. Politisch wirksam ist derzeit nur Musevenis Regierungspartei, die National Resistance Movement Organization (NRM-O), kurz „Movement“. Dazu hat de facto das Militär eine tragende Rolle.

    Das Movement war bis zur Verfassungsänderung in 2006 der Meinung, dass es in Uganda keine Grundlage für ein Mehrparteiensystem gibt und dass die bestehenden Altparteien Ursache für Ugandas Probleme sind. Zwar wurden sie nicht verboten, doch die meisten Aktivitäten, die eine Partei ausmachen, blieben ihnen versagt.

    Die jetzige Regierung stellt sich zwar als positiv gesinnt gegenüber Menschenrechten dar und hat tatsächlich alle wichtigen internationalen Verträge und Konventionen unterzeichnet und ratifiziert, doch sind Defizite beim Umgang mit politischen Parteien und Regimegegnern wie auch die Rekrutierung von Kindersoldaten offensichtlich.

    Die Wirtschaft im Süden und in der Mitte des Landes prosperiert. Hauptausfuhrgut ist - wie zur Protektoratszeit - Kaffee (erbringt 55 % der Exporterlöse).
    Uganda ist wie die meisten Staaten der Welt vom Klimawandel betroffen. Experten gehen davon aus, dass durch die neue Klimasituation bspw. in wenigen Jahren kein Kaffeeanbau in Uganda mehr möglich sein wird.
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