https://queer.de/?7745
- 11. Oktober 2007 1 Min.
New York (queer.de) - Der US-Berufsverband The American Academy of Pediatrics (AAP) hat neue Richtlinien beschlossen, in denen sie Kinderärzte auffordert, zur Verhinderung von Selbstmorden auf Zeichen von Homosexualität unter Teenagern zu achten. "Kinderärzte können die Selbstmordrate unter jungen Menschen senken, wenn sie nach Anzeichen von Depression und Suizidgedanken Ausschau halten. Daher sollen Themen wie Stimmungsschwankungen, sexuelle Ausrichtung und andere Risikofaktoren für Selbstmord routinemäßig abgefragt werden", so der Bericht. Unter 15- bis 19-Jährigen sei Suizid die dritthäufigste Todesursache, erklärte die AAP, viele der Verzweifelten seien mit ihrer Homosexualität nicht zurechtgekommen.
Mehrere internationale Studien haben in den vergangenen Jahren herausgefunden, dass unter jugendlichen Schwulen und Lesben die Selbstmordrate weit höher ist als unter heterosexuellen Jugendlichen. So besagt eine nordirische Studie, dass ein Viertel der jungen Schwulen in der britischen Provinz bereits einen Suizidversuch hinter sich habe (queer.de berichtete).
Die AAP hat in den vergangenen Jahren für Kontroversen gesorgt, weil die Organisation sich wegen Schulmassakern und Unfällen für eine härtere Waffenkontrolle eingesetzt hat. Außerdem fordert sie das Adoptionsrecht für gleichgeschlechtliche Paare, um mehr Kindern ein Zuhause zu geben. (dk)















denn was soll das unerträgliche "die armen kinderlein-grödel"
von frau von der leyen ???
wenn kirche und staat an einem strang ziehen würden und bemüht wären, nach vorne zu schauen (mit allen konsequenzen), wären etliche probleme wie missbrauch ect. leichter anzugehen und nicht nur den kindern wäre geholfen.