https://queer.de/?7751
- 12. Oktober 2007 1 Min.
Teheran (queer.de) - Ein Berater von Mahmud Ahmadinedschad hat gesagt, dass der iranische Präsident bei einer Rede in New York falsch übersetzt worden sei, in der er den Iran angeblich als "schwulenfrei" bezeichnet hatte (queer.de berichtete). Nach Angaben von Mohammad Kalhor habe der Übersetzer die subtile Redensart von Ahmadinedschad nicht verstanden: "Er sagte in Wirklichkeit, dass wir weniger Homosexuelle haben als die amerikanische Gesellschaft", so Kalhor zu Reuters. Grund: Wegen kulturellen und religiösen Unterschieden gebe es in der islamischen Welt generell weniger Schwule als im Westen, so der Berater.
Im Iran steht auf Homosexualität die Todesstrafe. Menschenrechtsgruppen schätzen, dass die Islamische Republik seit der Machtübernahme im Jahre 1979 mindestens 4.000 Schwule nach den Regeln der Scharia hinrichten ließ. (dk)















wer wollte sich schon der Gefahr aussetzen für sein Schwulsein mit der Todesstrafe belangt zu werden, wir auch nicht....
es ist höchste Zeit, das die Menschenrechte auch im Iran anerkannt werden...in welcher Zeit leben wir denn.....
es kann keine Religion geben die Menschen aufgrund Ihrer Neigungen zum Tode verurteilt......