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  • 17. Oktober 2007 14 2 Min.

San Francisco (queer.de) - Die Schwestern der Perpetuellen Indulgenz sorgen in den USA für Aufregung, weil zwei Vertreterinnen dieses Ordens am Sonntag in voller Tracht das Abendmahl in einer katholischen Kirche in San Franciscos Castro-Viertel empfangen haben. Erzbischof George Niederhauer, der den Gottesdienst in der Most Holy Redeemer Catholic Church leitete, übergab nach leichtem Zögern beiden Schwestern die Oblate, die in der katholischen Tradition den Leib Jesu Christi symbolisiert.

Daraufhin brach ein medialeer Sturm der Entrüstung los. Der populäre Kommentator Bill O’Reilly vom rechtsgerichteten Nachrichtensender Fox News Channel nannte den Vorfall eine "ungeheuerliche Schandtat". Die Schwestern bezeichnete er als "militante Schwule" und machte den demokratischen Bürgermeister von San Francisco, Gavin Newsom, für den Sittenverfall verantwortlich.

Katholische Aktivisten kritisierten den Erzbischof, weil er am Tag der schwul-lesbischen Straßenparade den Gottesdienst abhielt und damit indirekt Homosexualität gut heiße. "Nicht einmal Judas hätte so etwas Verachtenswertes getan", erklärte Anthony Gonzales von der konservativen katholischen "St. Joseph’s Men Society" gegenüber dem Lokalsender CBS5. Auf die Nachfrage des Journalisten, ob er den Erzbischof tatsächlich mit dem biblischen Verräter vergleiche, wegen dem Jesus der biblischen Legende nach ans Kreuz geschlagen worden war, sagte Gonzales: "Ja, er ist ein Judas-Priester".

Das Büro Niederhauers erklärte nach dem Aufschrei, der Erzbischof habe die Schwestern nicht erkannt. Er entschuldigte sich bei allen Katholiken und nannte seine Handlungen einen "Fehler".

Die Schwestern schrieben der Kirchengemeinde, die beiden Ordensvertreterinnen seien katholisch und hätten schlicht das Abendmahl empfangen wollen wie andere Katholiken auch.

Die Schwestern der Perpetuellen Indulgenz treten weltweit vor allem auf CSDs auf. Sie sammeln Geld für schwule, lesbische und transsexuelle Projekte und setzen sich vor allem für die Aids-Prävention ein. Dem Orden gehören weltweit über 1.500 Schwestern an. (dk)

-w-

#1 SvenAnonym
  • 17.10.2007, 19:19h
  • Toller Judas vergleich!
    Jeder Priester, der sich also an die Nächstenliebe der Bibel hält und wie Jesu auch die Ausgestoßenen einlädt, wird mit einem Verräter verglichen?
    Nun gut, dann kann die Kirche mal zeigen wir sehr ihr am Christentum liegt, denn Jesus hat seinem Verräter nicht nur verziehen, sondern ihn auch verteidigt!
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#2 skydiver
  • 17.10.2007, 23:06hStuttgart
  • Ja wie geil ist das denn ?!? Da wurde doch wirklich mal ein Erzbischof und die ganze katholische Kirche von 2 schwulen "Schwestern" der Perpetuellen Indulgenz "gef...t !!! Klasse !!! :-) Gute PR für die "Schwestern" und ihre tolle Arbeit, die sie weltweit und auch in Deutschland leisten !!! Eher schlechte PR für alle "Schwarzkittel", die nun ein "Vater unser" mehr beten müssen :-))
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#3 RabaukeAnonym
  • 18.10.2007, 09:54h
  • Orrrrr neeeee hä????? Kinders, hört Bitte uff, hier über diese dusseligen Schwarzkittel zu schreiben. (Bitte mehr davon *g*) Ich komme keine ruhige Minute zum arbeiten...........so heftig muß man über die Dummheit der Kathl. Kirche ablachen. Die merken gar nicht, daß Die sich voll zum "Rollo" machen. Hammergeil.........ich genieße solche Meldungen. Den Schwestern alles Gute und weiter so.
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