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  • 18. Oktober 2007 28 1 Min.

Flöha (queer.de) - Der LSVD Sachsen kritisiert, dass das evangelikale Missionswerk "Campus für Christus" (CfC) bei einer Großveranstaltung an einem Gymnasium in Flöha für die "Heilung" von Homosexuellen geworben hat. Der "4. Sächsische Tag für Männer von 9 bis 90" fand am 22. September statt und wurde von der evangelischen Landeskirche Sachsen organisiert. Das Seminar des CfC wurde unter dem Titel "Homosexualität: unabänderlich – veränderbar?" abgehalten. Darin präsentierte der Ableger amerikanischer Evangelikaler einen angeblich von Homosexualität geheilten Mann, der die Vorzüge des heterosexuellen Lebens darstellen sollte.

"Die fundamentalistische Propaganda, die auch von CfC mitverbreitet wird, versucht die Homosexuellen defizitär darzustellen, um sie ins gesellschaftliche Abseits zu stellen sowie Betroffene auf manipulative Weise unter Druck zu setzen", erklärte der LSVD gemeinsam mit den Vereinen "Homosexualität und Kirche" und "Human Traffic". "Homosexuelle und bisexuelle Jugendliche sollen beispielsweise 'junge Menschen in Not' sein, weil 'Drogen- und Alkoholmissbrauch, Prostitution und promiskes sexuelles Verhalten' als mögliche Ursache für Homosexualität in den Raum gestellt wird. Auch werden Verbindungen zwischen Gleichstellung Homosexueller mit der gesellschaftlichen Anerkennung von Pädophilie gezogen."

Einen Erlebnisbericht veröffentlichten die Aktivisten auf der Seite www.gaynial.net. (pm/dk)

-w-

#1 TimAnonym
  • 18.10.2007, 16:01h
  • Dass die Ewiggestrigen ihren Hass jetzt sogar schon an Schulen verbreiten dürfen, stimmt mich sehr nachdenklich über den Zustand unserer Gesellschaft und wo wir hin driften.

    Aber bei der Regierung ist das wohl auch kein Wunder...
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#2 sjoegrenAnonym
  • 18.10.2007, 16:49h
  • Ich kenne diese Heilungswerke, z.B. Wüstenstrom oder Weißes Kreuz seit Jahren. Sie propagieren angeblich "Geheilte", die dann aber bei näherem Hinsehen entweder eh Bi sind, oder heimlich ihre homosexuelle Seite weiter ausleben während sie sich als Alibi-Geheilte ausstellen lassen. Das finde ich, gerade unter dem Aspekt der Einflußnahme auf junge Schwule, schändlich und gefährlich. Vor diesen Machenschaften muß nachdrücklich gewarnt und dagegen protestiert werden.
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#3 DragonWarriorAnonym
  • 18.10.2007, 17:18h
  • Die Veranstaltung war keine Unterrichtsveranstaltung und fand an einem Samstag statt....

    In den Unterricht integriert zu werden scheint wüstenstrom oder cfc glücklicherweise noch nicht nicht gelungen zu sein.

    Schlimm genug ist, dass sie Ihren Unsinn weiter unters Volk streuen können...
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