https://queer.de/?7783
- 18. Oktober 2007 1 Min.
Flöha (queer.de) - Der LSVD Sachsen kritisiert, dass das evangelikale Missionswerk "Campus für Christus" (CfC) bei einer Großveranstaltung an einem Gymnasium in Flöha für die "Heilung" von Homosexuellen geworben hat. Der "4. Sächsische Tag für Männer von 9 bis 90" fand am 22. September statt und wurde von der evangelischen Landeskirche Sachsen organisiert. Das Seminar des CfC wurde unter dem Titel "Homosexualität: unabänderlich – veränderbar?" abgehalten. Darin präsentierte der Ableger amerikanischer Evangelikaler einen angeblich von Homosexualität geheilten Mann, der die Vorzüge des heterosexuellen Lebens darstellen sollte.
"Die fundamentalistische Propaganda, die auch von CfC mitverbreitet wird, versucht die Homosexuellen defizitär darzustellen, um sie ins gesellschaftliche Abseits zu stellen sowie Betroffene auf manipulative Weise unter Druck zu setzen", erklärte der LSVD gemeinsam mit den Vereinen "Homosexualität und Kirche" und "Human Traffic". "Homosexuelle und bisexuelle Jugendliche sollen beispielsweise 'junge Menschen in Not' sein, weil 'Drogen- und Alkoholmissbrauch, Prostitution und promiskes sexuelles Verhalten' als mögliche Ursache für Homosexualität in den Raum gestellt wird. Auch werden Verbindungen zwischen Gleichstellung Homosexueller mit der gesellschaftlichen Anerkennung von Pädophilie gezogen."
Einen Erlebnisbericht veröffentlichten die Aktivisten auf der Seite www.gaynial.net. (pm/dk)
Links zum Thema:
» Campus für Christus












Aber bei der Regierung ist das wohl auch kein Wunder...