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https://queer.de/?7807
  • 24. Oktober 2007 9 1 Min.

Singapur (queer.de) - Das Parlament des Stadtstaates Singapur hat gestern in einer Sexualgesetz-Reform nichtehelichen Geschlechtsverkehr legalisiert, gleichgeschlechtliche "Unzucht" bleibt aber strafbar. Weiterhin stehen damit auf schwulen Sex zwei Jahre Haft.

Homo-Gruppen hatten monatelang Lobbyarbeit geleistet, um das auf die britische Kolonialzeit zurückreichende Gesetz zu ändern. So sammelte Homo-Aktivist Siew Kum Hong in nur zwei Tagen über 2.300 Unterschriften für eine Abschaffung des Paragrafen. "In verschiedenen Zeiten haben in verschiedenen Ländern Menschen immer mit öffentlicher Moral argumentiert, um Sklaverei und Diskriminierung gegen Minderheiten oder Frauen zu rechtfertigen", erklärte er in einem Parlamentsausschuss. "Lassen Sie uns diese Fehler nicht wiederholen."

Premierminister Lee Hsien Loong sagte aber im Parlament, eine Abschaffung könnte "das falsche Signal" aussenden. Danach sei es ein kurzer Weg, bis Homo-Gruppen auch noch die Ehe und Adoptionsrecht verlangen würden.

Er widerspricht damit seinem eigenen Vater, der selbst drei Jahrzehnte lang des Amt des Ministerpräsidenten inne hatte. Lee Kuan Yew hatte im April gefordert, Homosexualität nicht weiter zu verfolgen (queer.de berichtete). Gleichgeschlechtliche Liebe sei genetisch bedingt, so der 83-Jährige.

Im August hat die Regierung eine CSD-Ausstellung verboten, weil sie "den homosexuellen Lebensstil" fördere (queer.de berichtete). (dk)

-w-

#1 ÜwchenAnonym
  • 24.10.2007, 17:27h
  • Singapur sind doch alles Islamisten nur Moslems verbieten Homosexualität und finden es abstoßend. Buddhisten hingegen sind friedliebend und gönnen jedem alles. Nur seltsam das die absolute mehrheit in Singapur Buddhisten sind. Hab ich da jetzt was falsch interpretiert oder ist scheinbar am Ende doch jede Religion zur Homophobie zu missbrauchen? NEIN kann nicht sein die sind alle verdeckte Moslems nur Moslems haben was gegen Schwule. *augenzumachWahrheitnichtsehenwill*
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#2 HampiAnonym
  • 24.10.2007, 18:08h
  • @üwchen: So einfach ist die Sache nicht. Leider fällt hier niemandem was andres ein, als "homophob!" zu schreien wenn ein Land wieder mal die Homoverbotsgesetze beibehält, und natürlich, es ist immer die Religion die schuld ist. Ist auch nicht ganz richtig, dass der Buddhismus jedem alles gönnt in Sachen Sexualität. Selbst der Dalai Lama hat sich schon kritisch geäussert zu homosexuellem (Anal-)verkehr als unkorrektem Verhalten, selbst wenn er einräumt, dass aufrichtige Liebe auch zwischen zwei Männern oder Frauen zu achen und zu respektieren sei. Man kann es nicht genug betonen: Analverkehr, auch zwischen heterosexuellen Männern und deren Parterinnen, ist ohne Gummi die riskanteste Sexualpraktik überhaupt, denn der Enddarm hat keine "Schutzschicht" wie die weibliche Vagina, wird beim Ficken daher gerne im innern verletzt und bietet so bestes Eindringen für sämtliche Bakterien und Viren, also auch für HIV. Wenn man nun den Enddarm also als Einbahnstrasse definiert, aus welchem der Abfall sprich Kot hinaustransportiert wird, dann hat das weiss Gott nichts mit einer religiösen oder homophoben Weltanschauung, sondern mit einer rein biologischen zu tun. Selbstverständlich befinden sich am Ausgang dieser Einbahnstrasse Lustnerven, und beim Mann im Innern auch der G-Punkt Prostata, und eine Stimulierung mit dünnen Dildos oder einem Finger ist ziemlich ungefährlich, aber "Riesen-Schwänze", nimm die Einbahnstrasse die sagen wir mal zwei Meter breit ist. Nur ein Dummkopf fährt mit einem riesigen Lastwagen der drei Meter breit ist, in diese Einbahnstrasse, denn, es gibt einen Crash und Risse in den Mauern weil die Einbahnstrasse zu eng war, ein ganz einfaches physikalisches Gesetz, das weder mit Jesus noch Buddha noch Mohammed was zu tun hat!!
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#3 DavidAnonym
  • 24.10.2007, 20:36h
  • @ Hampi:
    blablabla...
    Und deshalb verbietet man Sexualität zwischen 2 Männern allgemein, EGAL welche Praktiken laufen?
    Und wie steht es mit weiblicher Homosexualität, die deiner Logik nach die SICHERSTEN Sexualpraktiken ausüben müssten?
    Wenn es nicht homophob ist, was ist es dann?
    Das wäre genau das gleiche, als ob man behaupten würde die Rassentrennung in USA, bzw. die Apartheid in Südafrika wären kein Rassismus gewesen und hätte mit der Hautfarbe auch nichts zu tun gehabt.
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