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https://queer.de/?7834
  • 29. Oktober 2007 29 1 Min.

Berlin (queer.de) – Volker Beck hat erklärt, dass er die Wahl des Begriffes "Hassprediger" in seiner Kritik an Kardinal Joachim Meisner bedauert. In der Sache nehme er aber nichts zurück, betonte der Parlamentarische Geschäftsführer der Grünen im Bundestag. Beck hatte Meisner kritisiert, weil der Kölner Geistliche in einer Predigt eheähnliche Gemeinschaften wie Homo-Partnerschaften unter anderem als "im Kern verderblich" bezeichnet hatte (queer.de berichtete).

"Meine Verwendung des Begriffs 'Hassprediger' hat Missverständnisse hervorgerufen", erklärte Beck heute. "Kardinal Meisners Äußerungen enthalten keine Aufforderung zu Gewalt und nichts liegt mir ferner als ihn in die Nähe von Terroristen oder Selbstmordattentätern zu rücken." Den Begriff habe er verwendet, weil Meisner seit Jahren Hass gegen andere Menschen schüre. "Was er über Frauen, die abgetrieben haben, und über Menschen, die andere Lebensformen leben als die Ehe, gesagt hat, ist und bleibt eine Unverschämtheit".

Die Erzdiözese Köln hat bereits angekündigt, sie werde wegen Becks Aussage gerichtliche Schritte prüfen. Selbst führende Grüne haben ihren Parteifreund wegen seiner Wortwahl kritisiert (queer.de berichtete). (dk)

-w-

#1 ReinerAnonym
  • 29.10.2007, 18:19h
  • Ich halte diese Reaktion Volker Becks für richtig und sie entspricht auch der Einschätzung, die ich an anderer Stelle bereits formuliert habe.
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#2 OlafAnonym
  • 29.10.2007, 18:23h
  • Das ist Haarspalterei. Wenn jemand Hass predigt, sollte man ihn auch Hassprediger nennen dürfen. Nur weil die Medien das Etikett für Islamisten genutzt haben, darf man nicht mehr seine Meinung frei äußern. Widerlich!
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#3 KonstantinEhemaliges Profil
  • 29.10.2007, 19:42h
  • Die dämliche political correctness überall geht mir langsam tierisch auf den Sack! Ich esse auch weiterhin Negerküsse! Streng genommen müssten "Königsberger Klopse" ja auch "Kaliningrader Klopse heissen", damit einem bloß keine rechte Gesinnung nachgesagt wird.
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