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  • 23. März 2004, noch kein Kommentar

London Der britische Privatsender Channel 4 hat in Richtlinien für seine Sendungen bestimmte "politisch unkorrekte" Gesten der Gebärdensprache untersagt. Damit wolle der Sender "unangemessene" Gesten verhindern, die Juden durch eine angedeutete Hakennase und Schwule durch einen Hüftschwung definieren, so der Sender. Es gebe auch "modernere" Gesten, wie etwa den siebenarmigen Leuchter, mit denen Juden symbolisiert werden könnten. Dem privat organisierten Sender im Eigentum des Staates wehte darauf Protest des Behindertenverband ins Haus: Die Entscheidung sei eine "Diskriminierung" und "Geringschätzung" von Gehörlosen. Präsidentin Polly Smith sagte: "Die Programmproduzenten von Channel 4 mischen sich in die Sprache, die Kultur und das Gesellschaftsbild der Gehörlosen ein." Das sei eine Form von Diskriminierung. (nb)