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Kommentare zu:
US-Kongress beschließt Homo-Rechte


#1 hwAnonym
  • 08.11.2007, 16:27h
  • "Ich habe zu lange und zu hart gegen Diskriminierung wegen Rasse oder der Hautfarbe gekämpft, um jetzt nichts gegen die Diskriminierung unserer schwulen Brüder und lesbischen Schwestern zu unternehmen", so Lewis. "In den 60ern haben wir die Schilder heruntergerissen, auf denen stand: ‚Nur Weiße erlaubt’ oder ‚Nur Farbige erlaubt’. Die Kollegen, die gegen das Gesetz sind, können mir erzählen, was sie wollen: Jemanden zu diskriminieren, nur weil er schwul ist, ist genau die gleiche Art von Diskriminierung. Es wird Zeit für uns, mehr Schilder herunterzureißen."

    schön, dass der mann die richtigen zusammenhänge
    aufzeigt. das tut gut. mit diesem geist kann man auch hier gegen die unsichtbaren schilder:
    -nur für bürgerkinder -, -nicht für hartz IV empfänger- angehen.
    errungene rechte, sind nur rechte, wenn sie gelebt werden können. das ausbreiten ökonomischer diskriminerungen, zertstört, behindert und verhindert
    schwules leben.
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#2 madridEUAnonym
  • 08.11.2007, 17:01h
  • @hw: Da haben wir sie wieder, die "guten Amerikaner" wie Lewis, die ein Leben lang für Bürgerrechte kämpfen mussten. Hat man sie einmal erlangt wie bei uns in Spanien, kommt doch tatsächlich aus unseren eigenen schwulen Reihen der erstaunliche Ruf nach "Ordnung": Schmeisst alle Rumänen aus dem Land ! Führt die Todesstrafe wieder ein ! Kippt die Bootsflüchtlinge ins Meer ! Macht keine Reklame für Homosexualität usw......! Ob man sich über den Zusammenhang dieser abstrusen Forderungen im Klaren ist und dass wir dann wieder zuerst über die Klinge springen ?
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#3 AmiInBerlinProfil
  • 08.11.2007, 17:05hBerlin
  • While the fact that the House was brave enough (and, yes, in the US it is brave to speak of LGBT rights) is good news (apart from the fact that transsexuals remain unprotected) and that the Senate is likely to pass a similar bill (then, of course, the House and Senate would need to work out a compromise bill if the two are not identical, which will extend the process), the fact of the matter is that Bush is likely to veto such a bill. Since the House does not have the necessary 2/3 vote (290, unless there are abstentions) to override a veto, and it is not yet known what the Senate's vote will be, it will likely mean that the issue will, in the end, be defeated.

    The only hope is for Bush to sign it - unlikely, since the Republicans still believe that the country needs to be more conservative than it is now. (The Republican presidential candidates are actually campaign based on "Who's more conservative".)

    But, we can still hope. Miracles may occur.
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#4 wolfAnonym
  • 08.11.2007, 17:26h
  • @hw, @madrid.eu
    danke für eure treffenden kommentare,
    will sagen, die konservative verhaltensweise, vieler schwulen, hat mich schon immer verärgert, wir wären viel weiter , wenn der egoismus nicht so ausgeprägt wäre, denn es geht hier um bürgerrechte und pflichten (in positivem sinne).

    kaum sind rechte umgesetzt, siehe spanien, kommt der schwenk in die negative spiessigkeit und es wird wird wieder nach unten getrampelt, es ist zum kotzen !
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#5 madridEUAnonym
  • 08.11.2007, 17:54h
  • Man kann @Williams Befürchtung wohl teilen, wenn man nicht an Wunder glaubt. Attention @william: Forum members from other countries are always welcome. But as this is a German side, I ask you if you understand our language, so that we can discuss your
    comments in German ?
    @wolf: Schlimmer noch: Wir haben sogar unter uns einige von der konservativen Fraktion, die sich im Glanz der sozialistischen Gleichstellung sonnen, als wären "ihre" Politiker schon immer dafür gewesen.
    Statt zu kotzen, habe ich vor einem Jahr einen endgültigen Brief an ein mit mir seit Jahrzehnten befreundetes Homo-Paar geschrieben, das sich vom konservativen Bürgermeister und Duzfreund trauen lassen hat , dessen Partei die Homo-Gleichstellung beim Verfassungsgericht denunzierte. Die Entscheidung steht übrigens noch aus, es wird aber nicht mit wesentlichen Änderungen gerechnet.
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#6 FredAnonym
  • 08.11.2007, 17:58h
  • danke amerika, du großartiges,antifaschistisches,weltoffenes, tolerantes land.

    lang lebe amerika, lang lebe israel,lang lebe die freie welt!
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#7 stromboliProfil
  • 08.11.2007, 18:18hberlin
  • @madridEU,
    einen entgültigen ?! will bedeuten das du dich von ihnen getrennt hast hast ?
    Ich würde es als logische konsequenz bezeichnen, was, übertragen auf's politische, erhebliche auswirkungen haben würde ! Siehe auch diskurs im threat: erbschaftssteuer:homoehe fast gleichgestellt ...
    Was ist wichtiger , der inhalt oder die solidarität im allgemeinen ???
    gruß stefan
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#8 wolfAnonym
  • 08.11.2007, 18:49h
  • @madrid.eu
    kann das sehr gut nachvollziehen, ein sehr guter freund von mir, hat sich von mir getrennt (no sex), weil ich ihm jahrzehntelang seine katholische erziehung vorgeworfen habe, die er verbissen vertritt, sonst aber mehr für sich in anspruch nimmt, als ich mich je trauen würde. bin sinnigerweise protestantisch erzogen.
    es schmerzt, da man 35 jahre freundschaft nicht abschütteln kann, ich versuche es mit altersstarrsinn zu erklären, das tröstet. schlimm ist diese absolut schizophrene haltung solcher menschen, da ist er kein einzelfall.
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#9 manni2Anonym
  • 08.11.2007, 19:21h
  • Es tut sich was in Bushland, bin erstaunt. Doch es muessten schnellstens die Visabestimmungen geaendert werden.
    Obwohl in Deutschland verpartnert hat man keine Chance in den USA zusammenzuleben!!
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#10 stromboliProfil
  • 08.11.2007, 19:28hberlin
  • bemerkenswert , das mit john lewis ein schwarzer position bezieht !
    Gerade im hinblick auf die tatsache , dass sich die black power comunity ,als überaus homophob präsentierte . Eine der traurigen tatsachen im umgang der verfolgten minderheiten untereinander ...
    Was den beiträgen von @madridEU und @hw nur mehr gewicht gibt !
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#11 madridEUAnonym
  • 08.11.2007, 20:16h
  • @stromboli: Ja, mit endgültig meinte ich die Trennung von diesem schwulen Ehepaar. Es begann zu knistern, als wir uns um grundsätzliche gesellschaftliche Standpunkte zu streiten anfingen. Es würde hier zu weit führen, alle Gründe aufzuzeigen, die zum Bruch geführt haben. Ausschlaggebend war dann hauptsächlich die Klüngelei mit Politikern, die Homosexuelle weiterhin diskriminieren und sich ein Verbot der Gleichstellung durchs Verfassungsgericht herbeiwünschen. Dann die Freundschaft und das "Familienfoto" mit der rechtslastigen Präsidentin der Provinz Madrid, Esperanza Aguirre, die obendrein noch eine umweltvernichtende neokonservative Politik verfolgt und unsere letzten Erholungsräume in öde Betonwüsten verwandeln will, wie es Küstenregionen wie Valencia oder Málaga bereits weitgehend geschehen ist.
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#12 georgAnonym
  • 09.11.2007, 12:04h

  • eMail: fred
    ,madridEU

    danke, könnten auch meine worte sein.
    ich wäre sicherlich noch direkter. würde aber in gefahr laufen,daß meine anmerkung nicht gedrückt würde.
    hatte im weiteren bekanntenkeis ein pärchen, dass Strauss-Fan war. kleine ferkel , csu-wähler und beim ndr!
    alle wussten, dass sie schwul sind, nur sie selbst nicht!?

    es ist in der tat nicht aussergewöhnlich, dass sich gerade in unseren kreisen konservative schwule bewegen, die wohlmöglich einen orgassmus bekämen, hätte man sie zum zeitpunkt der braunen pest (1933-45)in den backofen geschoben. ist es die ordnung, die sie favorisieren?
    kopfmässig kann man deren logik nicht nachvollziehen, ausser sie kämen auf die fixe idee zu glauben, sie seien mit dem papst verwandt.
    sie nehmen gern die errungenschaften in anspruch, die wir erkämpften und fallen uns gleichzeitig in den rücken.
    egoismus und dummheit lassen grüssen.
    oder was ist mit den katholischen schwulen, die mit ihrer kirchensteuer die modernisierte inquisition direkt unterstützen(leider wir auch, aber eher unfreiwillig s.steuermittel, die misbräuchlicherweise seit dem konkordat Hitler-katholische kirche bis heute zur verfügung stehen)?
    bush und der gehirnamputierte muskelprotz(murder) werden sich schon etwas einfallen lassen.
    den zeitgeist halten sie nicht auf.
    usa, erwache!!!!!!!!
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#13 AmiInBerlinProfil
  • 09.11.2007, 17:27hBerlin
  • @madridEU -- Ja, ich kann Deutsch relativ gut verstehen, aber schreiben? -- geht nicht so gut, um zu sagen, was ich hier sagen will. Hoffe, es stört nicht, wenn ich 'was auf Englisch schreibe...
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#14 madridEUAnonym
  • 09.11.2007, 18:19h
  • Ja prima @wiliam: Dann mach´mal so weiter. Schreib´ auf Englisch und wir kommentieren das eventuell auf Deutsch. Ich denke, dass die meisten Dich hier verstehen. Bleibt noch zu sagen, dass mir persönlich Teilnehmer aus aller Welt als besondere Bereicherung im Forum erscheinen, damit sich unsere Diskussionen nicht immer nur aufs nationale Weltbild beschränken. Jammerschade, dass sich inzwischen Leute aus Polen, Thailand,Italien,der Schweiz , den Niederlanden und Österreich zurückgezogen haben.
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#15 KimAnonym
  • 10.11.2007, 22:53h
  • Dass hier die Rechte transsexueller Menschen (wieder einmal) ausgeklammert wurden, ist schlimm, da es zeigt, dass die Mehrheit der Menschen - scheinbar auch in den Köpfen vieler Lesben- und Schwulenvertreter/-innen - noch nicht verstanden hat, dass es z.B. Frauen gibt, die mit einem Penis geboren werden. Immer noch wird die These John Moneys aufrecht erhalten, Geschlechtsidentität wäre eine Sache der Erziehung, oder etwa der "Wunsch dem Gegengeschlecht" anzugehören (laut ICD und Aussage auch deutscher sexualwissenschaftlicher Institute wie der Deutschen Gesellschaft für Sexualforschung). Insofern sind die Rechte transsexueller Menschen auf einem Stand, an dem sich die Homosexuellenrechte noch in den 60er Jahren befunden haben, als Homosexualität noch als "sexuelle Orientierungsstörung" betitelt war und öffentliches Schwulsein unter Strafe stand. Vergleichbar (für transsexuelle Menschen) damit ist heute das Transsexuellengesetz (TSG) und die Formulierung "Geschlechtsidentitätsstörung", die beispielsweise eine gebürtige transsexuelle Frau (deren körperlichen Merkmale sich stellenweise entgegen des Geburtsgeschlechtes entwickelt haben) zu einem Mann erklären, der eine psychische Störung hat. Ja, es gibt Frauen, die mit einem Penis geboren werden - genauso wie es Menschen gibt, die männlich geboren werden und trotzdem Männer lieben.

    Es wird Zeit, dass hier Schwule erkennen, dass transsexuellen Menschen zur Zeit das wiederfährt, was Schwulen und Lesben vor 50 Jahren noch wiederfahren ist, als Menschen meinten "Homosexualität gibt es nicht" und wäre widernatürlich. Homosexualität ist ebenso wenig widernatürlich wie angeborene Transsexualität - einer körperlichen Abweichung zum Geburtsgeschlecht.

    Scheinbar wiederholt sich Geschichte doch - es wäre nur schön, wenn die öffentlichen Vetreter der Lesben- und Schwulenrechte sich daran einmal erinnern würden.
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#16 stromboliProfil
  • 11.11.2007, 11:19hberlin
  • # 12 @georg , dein link ... ???
    soll ich nun fred privat anschreiben ?? .. bei mir öffnet sich meine mailbox .
    Ansonsten haben wir doch alle unsere "schwarzen leichen im keller " .
    Ja solange streitkultur mit im spiel ist , ok ! Wirds verbissen , sollte man den trennungsstrich ziehen .
    Was zuviel , ist zuviel !
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